PMD-Abfall-Störsender.

Vom Gartenschlauch zum Spielzeug: Das ruiniert das PMD-Recycling

PMD steht für Kunststoffverpackungen, Metallverpackungen und Getränkekartons und wird in vielen Gemeinden getrennt gesammelt. Gut, denn dieser Abfallstrom ist leicht zu recyceln. Beim Abfallverwerter werden die Materialien so sortiert, dass sie als neue Rohstoffe dienen können. Aber dann muss es auch der richtige Abfall sein. Und das ist leider immer noch der Punkt, an dem es oft schief läuft. Saskia hat sich bei PreZero in Zwolle umgesehen, wo PMD weiter sortiert wird. Und dort hat sie gesehen, wie falsch gesammelter Abfall zu Verzögerungen, Schmutz, Schäden und manchmal sogar zu gefährlichen Situationen beim PMD-Recycling führt. Ai.

Das passiert mit Ihrem PMD, nachdem es abgeholt wurde

In Zusammenarbeit mit Verpact

Ihr voller Müllsack mit Plastikverpackungen, Metallbehältern und Getränkekartons wandert in die Abfallverwertung. Und dann? Für die meisten Haushalte ist es ein Blackbox. Und so beschließen wir, einen Blick zu werfen auf PreZero, einem großen Abfallverarbeitungsunternehmen in Zwolle, das täglich Berge von PMD-Abfällen entgegennimmt. Dort wird der PMD-Müll - in einigen Gemeinden auch PBD genannt - mit ausgeklügelter Technik blitzschnell sortiert. Magnete entfernen das Metall, Windsichter blasen die leichten Kunststoffverpackungen auf und Infrarotscanner erkennen die verschiedenen Materialtypen. Was übrig bleibt, sind Materialballen und -container, sortiert nach Material und manchmal auch nach Farbe. Nicht weniger als 14 Ströme! Alle sind bereit, an einen Recycler geliefert zu werden. Dort werden sie zu Rohstoffen für beispielsweise Verpackungshersteller verarbeitet.

Es ist großartig, dass wir unsere PMD-Abfälle in etwas Neues verwandeln können, z. B. in neue Verpackungen, Kunststoffmöbelteile, Baumaterialien oder Aluminium für Dosen. Aber das funktioniert nur, wenn der Abfall richtig ist. Und das geht leider immer noch oft schief. Zu oft werfen wir andere Abfälle in den PMD. Das verunreinigt nicht nur gute Wertstoffe, sondern beschädigt auch die Maschinen oder zwingt sie sogar zum vorübergehenden Stillstand. Alles muss dann von Hand aufgeräumt oder repariert werden. Wie Sie sich vorstellen können, ist dies eine zeitaufwändige und kostspielige Arbeit. Und leider sieht die Realität so aus, dass dies manchmal mehrmals an einem Tag passiert. Und das ist schade, denn es ist leicht vermeidbar. Deshalb listen wir für Sie die größten Problemfälle auf, damit Sie diesen Fehler hoffentlich nie wieder machen.

Eine kleine Sammlung von Fehlern beim PMD-Recycling: Die falschen Materialien werden mit diesem Abfallstrom entsorgt und verursachen Probleme.

Die größten ‘Störsender’: Was beim PMD-Recycling schief läuft

Während des Rundgangs bei PreZero wurden gemeinsame Probleme sofort deutlich. Manche Dinge scheinen harmlos zu sein, verursachen aber große Unannehmlichkeiten, wenn sie sortiert werden. Dies sind die Übeltäter, die am häufigsten Ärger verursachen:

  • Batterien: Diese gehören in den chemischen Kleinabfall, landen aber leider regelmäßig in der PMD-Tüte. Folge: Brand- oder gar Explosionsgefahr. Eine echte Gefahr für das Leben! Batterien und kleine Elektrogeräte können in Supermärkten, Gartencentern, Baumärkten und Elektronikgeschäften abgegeben werden. Eine praktische Eselsbrücke ist: Wo man es kauft, kann man es auch entsorgen.
  • Spielzeug und Geräte: denken Sie an Spielzeugautos aus Plastik, Marker oder kaputte Geräte. Sie bestehen oft aus Plastik, aber nicht aus Verpackungen. Deshalb gehören sie nicht in die PMD, sondern in die Umweltstraße.
  • Volle Behälter: eine vergessene Packung Joghurt oder Pudding? Das sorgt für eine schmutzige Sauerei. Der Dreck verunreinigt andere Abfälle und macht die Maschinen schmutzig. Alles muss dann von Hand gereinigt werden. Diese Verpackungen können mit dem PMD entsorgt werden, aber sie müssen vorher entleert werden.
  • Gartenschläuche, Plastikgirlanden, Weihnachtsbeleuchtung: flexible, lange Materialien verheddern sich in den Sortiermaschinen. Es dauert lange, das herauszuholen, und der ganze Prozess kommt ins Stocken. Außerdem: Auch das sind keine Verpackungen! Diese können Sie auf der Mülldeponie abgeben.

Erkennbar? Zum Glück kann man sich mit einer einfachen Eselsbrücke leicht merken, was hinzugefügt werden kann.

Die Eselsbrücke: 3 mal ja = PMD

Sind Sie im Zweifel, ob etwas in die PMD aufgenommen werden kann? Dann stellen Sie sich diese drei Fragen:

  • Ist es ein Verpackung (gewesen)?
  • Kommt es von einer Haushalt?
  • Ist es leer?

Können Sie dreimal mit ‘Ja’ antworten? Dann ist es in der PMD-Tasche erlaubt. Also: eine leere Shampooflasche, eine Dose Thunfisch oder ein Milchkarton? Ja, das ist erlaubt. Aber eine Aufbewahrungsbox aus Plastik, ein Spielzeugauto, eine Batterie oder ein alter Filzstift? Lassen Sie diese weg. Sie sind keine Verpackungen und können den Recyclingprozess ernsthaft stören oder, schlimmer noch, eine Gefahr darstellen.

Ab jetzt ist in PMD mehr erlaubt

Aufgrund der neuen Vorschriften ist ab dem 1. Januar 2026 mehr in PMD erlaubt als zuvor. Das liegt an intelligenten Sortiertechniken und daran, dass klare(re) Vereinbarungen zwischen Kommunen und Verpackungsunternehmen getroffen wurden. Was jetzt auch in der Tüte erlaubt ist - und vorher nicht - ist zum Beispiel: eine Sprühdose für Schlagsahne (leer!), Kaffeekapseln aus Plastik und Aluminium (diese sind ausnahmsweise mit ihrem Inhalt aus Kaffeesatz in der Tüte erlaubt, den Sortierprozess von Kaffeekapseln ansehen) und eine kombinierte Verpackung aus Kunststoff und Papier, z. B. eine Brottüte mit einem Kunststofffenster. Sie möchten genau wissen, was erlaubt ist und was nicht? Dann sehen Sie sich die neue Do-Not-Liste unten an.

PMD-unzulässige Liste.

Sie haben Zweifel? Dann Leitfaden zur Abfalltrennung.nl immer eine praktische Helpline für PMD-Recycling. Merken Sie sich das. Und denken Sie daran: PMD ist kein Abfall, es ist ein Rohstoff. Wird PMD in Ihrer Gemeinde nicht getrennt gesammelt? Kein Problem! Dann wird es anschließend getrennt und recycelt. Auch toll!

Erfahren Sie mehr über das Recycling unserer Abfälle

Bildnachweis: thegreenlist.nl.

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Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

Saskia Sampimon-Versneij

Gründerin von thegreenlist.nl. Ihr Ziel: so viele Menschen wie möglich für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern. Sas hat auch das Buch über nachhaltigen Lebensstil NIKS NIEUWS geschrieben.
Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

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