Seit die Regierung zu einer Notfallausrüstung im Haushalt aufruft, machen sich immer mehr Menschen Gedanken darüber, was darin enthalten sein soll. Ganz oben auf der Liste steht Wasser: drei Liter pro Person für mindestens 72 Stunden. Viele Anhänger sagen: ‘Ich fülle einfach selbst ein paar Flaschen ab. Klingt logisch und nachhaltig. Aber ist das wirklich eine so gute Idee für längere Zeiträume? Und was ist besser: Glasflaschen, PET-Pfandflaschen oder mit Wasser gefüllte Trinkkartons? Alle Optionen haben Vor- und Nachteile. Wir haben uns reingehängt!
Wasserflaschen in Ihrem Notfallkoffer
Wenn Sie es mit der Notfallausrüstung ernst meinen, führt kein Weg daran vorbei: Sie müssen sich auch Gedanken über Ihre Wasserflaschen machen. Denn drei Liter pro Person für drei Tage, das ist eine ganze Menge. Schwer, puh! Und in einer Notsituation kann man nicht letzte Minute nur noch ein bisschen mehr zu arrangieren. Das muss nur noch fertig werden. Aber was stellt man hin? Selbstbefüllung mit Leitungswasser? Glasflaschen mit Quellwasser aus dem Supermarkt? Oder doch die Plastikpfandflaschen mit Wasser? Und was ist mit den Trinkkartons? Auch die haben Sie mit Wasser gefüllt. Alle scheinen eine tolle Idee zu sein, aber jede hat auch ihre eigenen Vor- und Nachteile. Nicht nur in Bezug auf die Nachhaltigkeit, sondern auch auf die Sicherheit.
Selbstbefüllung: billig, aber auch sinnvoll?
Ein häufiger Vorschlag von Anhängern: Füllen Sie doch einfach selbst einige Flaschen mit Leitungswasser. Klingt logisch. Es ist einfach, billig und man muss dafür nicht einmal das Haus verlassen. Aber ist es auch sicher? Für den kurzfristigen Gebrauch: gut. Aber wenn Sie Wasser für längere Zeit aufbewahren wollen, ist die Sache etwas komplizierter. Leitungswasser ist nicht so lange haltbar, vor allem wenn die Flaschen nicht sauber sind. Bakterien haben dann freie Bahn, und genau das wollen Sie in einem Notfall vermeiden. Wenn Sie es wirklich versuchen wollen: Verwenden Sie Glasflaschen (die allerdings schwer sind, dazu kommen wir gleich), gebrauchte Mehrwegflaschen (PET) oder Kanister. Waschen Sie sich die Hände und reinigen Sie die Flaschen gut, füllen Sie sie bis zum Rand mit Wasser und verschließen Sie sie fest mit einem sauberen Schraubverschluss. Bewahren Sie die Flaschen kühl und dunkel auf, versehen Sie sie mit einem Datum und wechseln Sie das Wasser alle sechs Monate. Auf diese Weise halten Sie es einigermaßen sicher.
Glasflaschen mit Quellwasser
Von allen Optionen scheint die Glasflasche vielleicht die nachhaltigste zu sein. Und fair? Das dachten wir auch. Schließlich ist Glas ein inertes Material: Es gibt nichts an das Wasser ab, keine schädlichen Stoffe, keinen Geschmack, keine Risiken. Und Glas kann ohne Qualitätsverlust endlos recycelt werden. Jetzt denken Sie sicher: Wir haben einen eindeutigen Gewinner. Bis wir mit einer französischen Studie konfrontiert wurden, die das Gegenteil bewies. In der Tat wurden in Getränken aus Glasflaschen mehr Mikroplastikpartikel gefunden als in Plastik oder Dosen. Der Übeltäter? Nicht das Glas selbst, sondern die Metallkappen - insbesondere die farbige Lackschicht auf der Innenseite. Diese nutzt sich durch Transport und Lagerung ab und setzt winzige Partikel im Wasser frei. Ai. Trotzdem ist das kein perfektes Ergebnis für Glas.
Ganz zu schweigen von der praktischen Seite: Glas ist schwer und zerbrechlich. Wir denken, dass eine Glasflasche mit Quellwasser ein guter Tipp für ein Abendessen mit Freunden ist (sie schafft sofort eine perfekte Restaurantatmosphäre), aber sie scheint nicht ideal für eine Notfallausrüstung zu sein. Schon gar nicht, wenn man sie eilig an einen anderen Ort schleppen muss.
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Plastikpfandflaschen Quellwasser
Auf den ersten Blick ist es vielleicht nicht das nachhaltigste Kind in der Klasse, aber es ist sicher keine schlechte Wahl. PET-Plastikpfandflaschen sind leicht, robust und gehen nicht kaputt. Ideal für Ihre Notfallausrüstung, vor allem, wenn Sie sie auf Ihrem Fluchtweg mitführen müssen. Außerdem bestehen sie aus einer einzigen Art von Kunststoff und werden dank des Pfandsystems ordentlich gesammelt und recycelt. Und die Geschichte mit dem Mikroplastik? Ja, die spielt leider auch in PET-Flaschen hinein. Wollen Sie das Risiko für Ihren Notvorrat verringern? Dann lagern Sie die Flaschen an einem dunklen, trockenen Ort - durch Wärme lösen sich die Partikel schneller aus dem Kunststoff. Ein weiterer Vorteil von Mehrwegflaschen: Sie sind oft dickwandig und resistent gegen Beschädigungen. Dadurch sind sie auch geeignet, um sie über einen längeren Zeitraum in Ihrer Notfallausrüstung bereitzuhalten. Überprüfen Sie sie von Zeit zu Zeit, und Sie haben eine sichere, recycelbare und tragbare Wasserlösung zu Hause.
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Keine Flaschen, sondern (Tetra-)Packungen mit Wasser
Wasserpackungen sind leicht, stapelbar und halten lange - nützlich, wenn man wenig Platz hat. Aber es gibt auch einen Nachteil: Das Innere enthält in der Regel eine Kunststoffschicht und manchmal Aluminium, um das Wasser haltbar zu machen. Das macht das Recycling etwas schwieriger: Sie dürfen zwar in die Restmülltonne, werden aber nicht immer vollständig recycelt. Genau wie Flaschen können auch diese Behälter mit der Zeit Mikroplastik freisetzen. Dennoch können sie eine gute Ergänzung für Ihre Notfallausrüstung sein, vor allem wenn Sie sie kühl und dunkel aufbewahren.
Wasserfilter
Ein Tipp von einem Follower: Ein Wasserfilter wie der LifeStraw ist praktisch, wenn man sie im Haus hat. Damit kann man z. B. Regen- oder Grabenwasser sicher trinken. Das ist besonders praktisch, wenn man fliehen oder sich schnell bewegen muss, denn dann muss man keine schweren Wasserflaschen mit sich herumschleppen.
Welches Wasser wählen Sie in Ihrem Notfallset?
Alle Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Wie auch immer Sie sich entscheiden: Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Wasser dunkel, kühl und hoch lagern, und überprüfen Sie es regelmäßig. Rat der Regierung: Bewahren Sie Ihre Notfallapakete wegen des Hochwasserrisikos hoch auf. Das Verfallsdatum auf dem Etikett ist keine feste Grenze - Wasser hält sich oft viel länger. Mehr über hodubarity und den THT-Termin können Sie hier lesen! Ein praktischer Tipp: Verbrauchen Sie Ihren Vorrat nur ab und zu und legen Sie dann neue Vorräte an. So kannst du sicher sein, dass sie frisch und sicher bleiben. Und obwohl Glasflaschen sicherlich eine nachhaltige Wahl sind, würden wir sie wegen ihres Gewichts und der Bruchgefahr nicht für einen Notfallrucksack empfehlen. PET-Flaschen oder Wasserpäckchen sind da viel praktischer. Alles über die Zusammenstellung einer nachhaltigen Notfallausrüstung können Sie hier nachlesen!
Quellen: vitens.nl, sciencefocus.de, medscape.de, Trinkwasser-Plattform.nl, PubMed. Bildnachweis: thegreenlist.nl.











