Immer mehr Menschen setzen auf Elektro- oder Hybridantrieb. Das ist auch logisch, denn man will weniger emittieren und weniger vom Benzin abhängig sein. Aber ein solcher Umstieg ist keine Kleinigkeit. Ein neues Auto kostet Geld, auch wenn man sich für einen sparsamen Toyota. Und so wollen viele Menschen die Zahlen in den Griff bekommen. Was kostet es wirklich pro Monat? Und gibt es eine Möglichkeit, umweltfreundlicher zu fahren, ohne gleich eine große Summe Geld zu investieren? In diesem Artikel gehen wir dem auf den Grund.
Elektro- oder Hybridantrieb, was kostet das wirklich?
Das Elektro- und Hybridfahren ist schon lange keine Nische mehr. Bis 2025 werden über 85% der neu verkauften Autos in den Niederlanden bereits Hybrid- oder vollelektrische Fahrzeuge sein, wie Zahlen der niederländischen Unternehmensagentur zeigen. Das ist eine gute Nachricht für die Luftqualität und für Ihre Kraftstoffrechnung. Aber fairerweise muss man sagen, dass der Kaufpreis eines Elektroautos oft höher ist als der eines vergleichbaren Benzinfahrzeugs. Sogar ein Hybridmodell ist in der Regel teurer in der Anschaffung. Sie zahlen also im Voraus mehr und hoffen, dass Sie später bei Kraftstoff, Wartung und Steuern sparen. Und da fängt das Rechnen an.
Wie viel können Sie für Ihr Auto bezahlen? Ein Berechnungstool hilft!
Sie wissen, wie es läuft. Sie lesen einen begeisterten Bericht über niedrige Betriebskosten und ‘sorgenfreies Fahren’. Klingt gut. Aber was bedeutet das für Ihre Situation? Da kommt ein Berechnungstool gerade recht. Sie geben Ihre Jahreskilometerzahl ein, wählen ein Modell und sehen, was es pro Monat kostet. Das gibt Ihnen etwas, an dem Sie sich festhalten können. Vor allem, wenn man sich nicht sicher ist, ob man sich für ein Elektro-, Hybrid- oder Benzinfahrzeug entscheiden soll. Trotzdem ist es gut, auf dem Laufenden zu bleiben. Nicht jeder Rechner zeigt, welche Annahmen dahinter stecken. Ist der Stromtarif realistisch? Ist die Wartung inbegriffen? Was passiert, wenn man mehr Kilometer fährt als geplant? Transparenz macht den Unterschied zwischen einem praktischen Hilfsmittel und einem Verkaufsgespräch in neuem Gewand.
Barrieren für das elektrische Fahren abbauen
Das größte Hindernis für das elektrische Fahren ist oft die Investition. Ein neues Auto kauft man nicht ‘einfach so’. Schon gar nicht, wenn man gleichzeitig für eine Renovierung, eine Reise oder einfach nur für den finanziellen Seelenfrieden spart. Deshalb schauen sich immer mehr Menschen andere Konstruktionen an. Nicht unbedingt, weil sie kein Geld haben, sondern weil sie ihr Geld lieber anders einsetzen wollen. Ein fester monatlicher Betrag kann sich dann überschaubarer anfühlen als eine große Ausgabe auf einen Schlag.
Das ist auch der Grund, warum das Privatleasing in den letzten Jahren so stark zugenommen hat. Nach Angaben des Verbandes der niederländischen Autoleasinggesellschaften fahren inzwischen Hunderttausende von Niederländern ein privates Leasingfahrzeug. Sie zahlen einen festen Betrag pro Monat, in dem Wartung, Versicherung und oft auch die Kfz-Steuer enthalten sind. Das macht den Vergleich sehr viel einfacher.
Nicht kaufen, sondern privat leasen: Was bedeutet das für nachhaltiges Fahren?
In dem Moment, in dem Sie aufhören, in Begriffen wie ‘besitzen’ zu denken, und anfangen, in Begriffen wie ‘nutzen’ zu denken, ändert sich etwas. Man schaut weniger auf den Restwert in zehn Jahren und mehr darauf, was es einen jetzt pro Monat kostet. Unter privater Mietvertrag Sie vereinbaren im Voraus, wie viele Kilometer Sie pro Jahr fahren werden. Wenn Sie das strukturell überschreiten, zahlen Sie mehr. Wenn Sie weniger fahren, können Sie manchmal Geld zurückbekommen. Das Kilometerbündel ist also wichtiger, als viele Leute denken. Für nachhaltiges Fahren kann es sogar interessant sein. Man muss keine großen Summen investieren, um in ein Elektro- oder Hybridauto einzusteigen. Das senkt die Schwelle. Gleichzeitig ist es wichtig, sich die Vertragslaufzeit und das eigene Fahrverhalten genau anzuschauen. Wer wenig fährt, kann mit einem eigenen Gebrauchtwagen manchmal günstiger fahren.
Nicht jeder wählt ein Auto nur nach dem Preis aus. Manche wollen vor allem Sicherheit, andere Komfort. Und viele Menschen wollen einfach nur wissen, wo sie stehen. Deshalb funktioniert eine gute Entscheidungshilfe nur, wenn sie mehr als nur Zahlen berücksichtigt. Denken Sie an die Zuverlässigkeit, an die Ladeinfrastruktur in Ihrer Nähe und daran, wie einfach es ist, die Wartung zu organisieren. Laut ANWB ist Klarheit über die monatlichen Gesamtkosten einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl eines (Elektro-)Autos. Zahlen sind hilfreich, aber sie sind nicht die ganze Geschichte. Letztendlich geht es darum, wie ein Auto in Ihr Leben passt.
Nachhaltiges Fahren ohne große Anschaffung
Elektro- und Hybridautos werden immer mehr zur Normalität. Das ist gut für das Klima und auf lange Sicht oft auch für den Geldbeutel. Aber es ist immer noch eine Investition. Wenn Sie umsteigen wollen, ohne viel Geld in die Hand zu nehmen, könnte ein Privatleasing eine Möglichkeit sein, den Umstieg zu bewältigen. Schauen Sie dabei immer genau hin: die Anzahl der Kilometer pro Jahr, was genau im monatlichen Betrag enthalten ist, was passiert, wenn Sie vorzeitig aufhören und ob das Modell zu Ihrem täglichen Arbeitsweg passt. Und der vielleicht wichtigste Tipp: Rechnen Sie selbst nach. Mit Ihren Kilometern, Ihrem Stromtarif und Ihren Plänen. Dann helfen Ihnen die Zahlen wirklich weiter bei einer der größten Anschaffungen Ihres Lebens. Viel Glück bei Ihrer Orientierung!
Bildnachweis: Toyota.



