Hundehaufen sind schlecht für die Natur.

Hundehaufen liegen zu lassen ist illegal, aber auch schlecht für die Natur

Dass es verboten ist, Hundehaufen liegen zu lassen, wissen inzwischen die meisten Hundebesitzer. Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum das Aufsammeln keine unnötige Regel ist. Und nein, wir sprechen nicht von schmutzigen Schuhen oder der Belästigung anderer Spaziergänger, wenn man einen solchen ‘Bonus’ hinterlässt. Hundehaufen beeinflussen auch die Natur um uns herum. Und dieser Einfluss ist größer, als Sie vielleicht denken! Also hebt den Haufen auf!

Was Hundehaufen dem Boden antun

Hundekot enthält eine Menge Stickstoff und Phosphat. Das sind Stoffe, die man mit Gülle in Verbindung bringt, die aber in Parks, an Straßenrändern und in Naturschutzgebieten tatsächlich Probleme verursachen. Dort ist der Boden von Natur aus ziemlich arm. Genau deshalb können dort so viele verschiedene Blumen und Kräuter wachsen. Durch Hundekot wird der Boden langsam überdüngt. Einheimische Pflanzen, die karge Böden mögen, gehen ein. Im Gegenteil: Schnellwüchsige wie Gras und Brennnesseln gewinnen die Oberhand. Das Grün bleibt zwar grün, aber es wird immer einseitiger. Und wenn die Pflanzen verschwinden, folgen oft ganz natürlich Insekten und andere Tiere. So verändert sich das Ökosystem langsam und es bleiben weniger Tier- und Pflanzenarten übrig.

Die Auswirkungen von Hundekot sieht man vor allem an Orten, die von vielen Hunden besucht werden. Denken Sie an Stadtparks, Freilaufflächen und beliebte Wanderwege. Ein einziger Haufen mag harmlos erscheinen, aber bei Dutzenden oder Hunderten von Hunden pro Tag türmt sich das Problem - lustiges Wortspiel - auf. Zusätzlicher Stickstoff landet immer wieder auf denselben Stellen im Boden. Der Boden hat keine Zeit, sich zu erholen, und gerät langsam aus dem Gleichgewicht. Gerade Orte, die als grüne Ruhezonen gedacht sind, werden dadurch ökologisch ärmer. Was zunächst als ‘Belassen’ beginnt, hat auf Dauer sichtbare Auswirkungen auf das Grün um uns herum.

Was ist mit dem Stickstoffproblem?

Stickstoff an sich ist nicht schlecht. Er ist natürlich in der Luft und im Boden vorhanden. Aber die Dinge laufen schief, wenn zu viel davon vor Ort landet. Dies geschieht durch Emissionen aus dem Verkehr, der Landwirtschaft und der Industrie sowie aus Quellen wie Gülle und somit Hundekot. In natürlichen Gebieten führt dieser zusätzliche Stickstoff zu einer Überdüngung. Pflanzen, die auf mageren Böden gedeihen, verschwinden, während Arten, die viel Nahrung mögen, die Oberhand gewinnen. Infolgedessen nimmt die Artenvielfalt ab. Beim Stickstoffproblem geht es also nicht nur darum, wie viel Stickstoff vorhanden ist, sondern vor allem darum, wo er landet. Und an Orten, die von Hunden frequentiert werden, zählt jedes kleine bisschen.

Hundehaufen verbreiten auch Giftstoffe aus Antiflohmitteln

Ein Grund mehr, den Köter ordentlich zu säubern: Anti-Flohmittel wie Tropfen auf dem Fell, ein Flohhalsband oder eine Kautablette gelangen auch über Hunde in die Natur. Diese Mittel sollen Insekten, darunter Flöhe und Zecken, abtöten. Substanzen wie Imidacloprid und Fipronil wurden früher in der Landwirtschaft eingesetzt, sind dort aber inzwischen verboten oder wegen der Risiken für Insekten und Wasserlebewesen streng reguliert. Die Konzentrationen im Oberflächenwasser sind jedoch nicht gesunken. Für Forscher der Wageningen University & Research ein Grund, genauer hinzusehen. Sie nahmen Proben von Hundehaaren, Urin und Badewasser und fanden deutliche Spuren. Über Haare, die sie verlieren (z. B. beim Kämmen), über das Waschen in der Badewanne oder einen Sprung in den Graben, aber auch über ihren Kot und ihre Pisse gelangen diese Stoffe immer noch in die Kanalisation und die Natur, sagt Forscher Ivo Roessink in Radar.

Vermeiden Sie ein Bußgeld und das Problem der Natur: Beseitigen Sie Hundekot!

Die gute Nachricht: Dies ist eines der Probleme, gegen die man sofort etwas tun kann. Und ein gutes Beispiel folgt. Deine Mutter hatte Recht. Also beseitige den Hundekot ordentlich, lautet die Botschaft - katjing - und verhindern, dass nicht nur ein Bußgeld, sondern auch zusätzlicher Stickstoff an denselben Stellen landet. Das macht vor allem in Parks und Naturschutzgebieten einen großen Unterschied.

Und noch etwas: Werfen Sie Hundehaufen immer in den Müll, auch wenn Sie eine kompostierbare Tüte verwenden. Hundekot enthält Bakterien und Parasiten, die nicht in den Kompost gehören, und Kompostieranlagen sind dafür nicht ausgelegt. Außerdem zersetzen sich diese ‘grünen’ Tüten oft nicht gut genug, nicht einmal die mit dem Sämlingslogo. Lesen Sie hier mehr über GFT Recycling! Wir sind diesem Fluss gefolgt!

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Quellen: nu.nl, Leitfaden zur Abfalltrennung.nl, umweltzentral.nl, Radar (Folge 15/9/2025), Abfallverarbeiter Valor.

Ursprünglich auf Niederländisch verfasst und automatisch übersetzt, um weltweit zu einem grüneren Lebensstil zu inspirieren.

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Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

Saskia Sampimon-Versneij

Gründerin von thegreenlist.nl. Ihr Ziel: so viele Menschen wie möglich für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern. Sas hat auch das Buch über einen nachhaltigen Lebensstil NIKS NIEUWS geschrieben.
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