Oh je, Sie haben gerade ein Paar schöne, vielleicht gebrauchte Schuhe gekauft, da taucht ein neues Problem auf: die Schuhsohlen! Die Sohlen vieler Schuhe sind ein großes Umweltproblem. Sie bestehen oft aus synthetischen Materialien wie Plastik, was zur Verbreitung von Mikroplastik in der Umwelt beiträgt. Und was ist damit?
Igitt, Schuhsohlen setzen Mikroplastik frei
Mikroplastik sind winzige Kunststoffteile, die in der Regel kleiner als fünf Millimeter sind und weltweit in unserer Umwelt auftauchen und ein wachsendes Problem darstellen. Sie entstehen durch die Abnutzung oder Zersetzung größerer Kunststoffgegenstände, wie z. B. Autoreifen, die während der Fahrt winzige Partikel verlieren, oder durch das Waschen von synthetischer Kleidung, wobei Millionen von Fasern ins Wasser gelangen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel über synthetische Kleidung und Mikroplastik. Auch Streu, das langsam zerbröckelt, ist ein Übeltäter, und zu allem Überfluss wird vielen Make-up- und Körperpflegeprodukten absichtlich Mikroplastik zugesetzt, um sie streichfähiger zu machen oder ihnen eine gröbere Textur zu verleihen - wie Zahnpasta. (Ein mikroplastikfreier Zahnpasta-Tipp ist ReBloom, (falls Sie dieser Beitrag bereits aufgeschreckt hat). Aber auch unsere Schuhsohlen tragen zum Mikroplastikproblem bei, und zwar nicht gerade wenig, wie sich herausstellt.


Die Sohlen Ihrer Schuhe spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Mikroplastik.
Die Schuhsohle als Verursacher des Mikroplastikproblems
A Deutsche Studie kam zu dem Schluss, dass der Abrieb von Schuhsohlen an siebter Stelle der Hauptverursacher von Mikroplastik steht. Das ist mehr als zum Beispiel Mikroplastik aus Plastikverpackungen (Platz 8), aus dem Waschen von Kleidung (Platz 10) und Mikroplastik aus Kosmetika (Platz 17). Darüber liest man nicht viel, dabei gibt es Alternativen. Wenn Sie also die Möglichkeit haben, wählen Sie vorzugsweise Schuhe mit einer Sohle aus natürlichem Material. Letztlich landet all dieses Mikroplastik - auch aus unseren Schuhen - in unseren Flüssen, Ozeanen und sogar in unseren Lebensmitteln, mit potenziell schädlichen Folgen für Mensch und Natur.
Langlebige Schuhsohlen: Materialien, Materialien, Materialien!
Wir würden thegreenlist.nl wäre es nicht, wenn wir nicht auch ein paar Tipps geben würden. Denn ja, man kann auch Schuhsohlen wählen, die nachhaltiger sind. Oder man kann beim Kauf neuer Schuhe darauf achten, aus welchem Material die Sohle besteht.
- Eine gute Alternative ist Naturkautschuk. Zwar nutzt sich auch eine Sohle aus Gummi mit der Zeit ab, aber es gelangt kein Mikroplastik in die Natur wie bei Sohlen aus synthetischen Materialien. Naturkautschuk wird häufig aus dem Milchsaft von Kautschukbäumen gewonnen, z. B. Veja, Vans und Wildling-Schuhe.
- Auch unter den Füßen befindet sich recycelter Gummi. Es ist zwar großartig, dass für die Herstellung Ihrer Schuhsohlen keine neuen Rohstoffe verwendet wurden, aber das Problem des Mikroplastiks wird dadurch nicht beseitigt. Es sei denn, es handelt sich um 100% Naturkautschuk, der recycelt wurde, wie bei der angesagten Stiefelmarke Eine perfekte Jane.
- Drittens trifft man bei nachhaltigen Marken manchmal auf Schuhsohlen aus Kork. Kork ist ein erneuerbares Material, das aus der Rinde von Korkeichen gewonnen wird. Es ist biologisch abbaubar und bietet eine nachhaltige Option für Schuhsohlen. Kork hat außerdem den Vorteil, dass er leicht ist und eine hervorragende Dämpfung bietet, so dass man bequem darauf laufen kann, z. B. Nae Vegane Schuhe und Birkenstock und Saola-Schuhe.
- Es gibt auch nachhaltige Schuhunternehmen, die bei ihren Schuhsohlen Pionierarbeit leisten. Ein gutes Beispiel ist die Marke Allbirds. Sie haben eine Schuhsohle aus Zuckerrohr entwickelt.
- Ein Veganer wird dem widersprechen, aber eine Ledersohle kann auch eine nachhaltigere Option sein, vor allem, wenn Sie Mikroplastik vermeiden wollen. Eine Ledersohle ist völlig natürlich und biologisch abbaubar. Wenn Sie also auf der Suche nach Schuhen sind, die nicht nur langlebig sind, sondern auch die Umwelt schonen, ist ein Paar mit Ledersohle auf jeden Fall eine Überlegung wert. Es gibt gute Labels für Leder wie EU-Umweltzeichen, der Leder Standard von Öko-Tex und IVN Naturleder. Dan weet je dat het leer eerlijk en veilig is gelooid zonder het gebruik van schadelijke chemicaliën. Pas wel op dat je niet uitglijdt, want leren zolen kunnen glad zijn.


Der Kauf von guten - praktisch ungetragenen - gebrauchten Schuhen ist ein schöner nachhaltiger Schritt. Aber um den CO2-Fußabdruck Ihrer Schuhe wirklich zu verringern, sollten Sie auch auf das Material Ihrer Schuhsohlen achten. Lassen Sie Schuhe mit synthetischen Laufsohlen öfter stehen, um die Verbreitung von Mikroplastik zu vermeiden.
Nachhaltige Schuhsohlen ohne Mikroplastik
Als wir uns mit diesem Thema beschäftigten, stellten wir schnell fest, dass es gar nicht so schwer sein muss, eine bessere Wahl zu treffen. Wenn Sie auf der Suche nach neuen Schuhen sind, schauen Sie sich zuerst die nachhaltigeren Schuhmarken an. Eine schöne Liste mit nachhaltigen Modemarken, einschließlich Schuhmarken, finden Sie hier. Oft verwenden diese nachhaltigen Schuhmarken bereits nachhaltigere Alternativen für ihre Schuhsohlen, da sie auf keinen Fall zum Mikroplastikproblem beitragen wollen. Außerdem können Sie sich in den Webshops der Schuhmarken über die verwendeten Materialien informieren, auch über die Laufsohle. Wählen Sie vorzugsweise eine natürliche Sohle und vermeiden Sie synthetische oder gemischte Sohlen. Viel Glück und viel Spaß beim Wandern!
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Quellen: Hauptbild: Hicret (Pexels), Skateboarder: Cottonbro Studio (Pexels), Schuhe unten: Ketut Subiyanto (Pexels), schwarze Schuhe mit weißem Kleid: Cottonbro Studio (Pexels).











