Der Dezember ist der Monat der Gemütlichkeit, des aufwendigen Kochens, der langen Abendessen, der Trinksprüche mit Sekt. Das bedeutet aber auch, dass man öfter zum Glascontainer gehen muss. Denn all die leeren Flaschen, Nudelsaucengläser und Gurkengläser müssen natürlich irgendwo hin. Doch gerade in der Weihnachtszeit plagen viele Menschen Zweifel am Glascontainer. Denn was darf in den Glascontainer und was nicht? Unsere Umfrage zeigt, dass hier noch viel Verwirrung herrscht. Zeit, hier Klarheit zu schaffen.
Missverständnisse über den Glascontainer
Auch bei den Glasrecyclern merkt man es: Im Dezember landen deutlich mehr Scherben in der Tonne. Logisch, denn wir kochen mehr, trinken mehr und feiern mehr. Ein gutes Zeichen? Auf jeden Fall, denn dann kann mehr recycelt werden. Aber genau das ist auch der Punkt, an dem es oft schief läuft. Eine Instagram-Umfrage unter unseren Followern* zeigt, dass 66% der Meinung sind, dass ein zerbrochenes Weinglas einfach in den Glascontainer gehört, und 62% denken dasselbe über eine zerbrochene Auflaufform. Das ist aber nicht richtig. Warum nicht? Weil es sich nicht um Verpackungsglas handelt. Trinkgläser und Auflaufformen sind aus einer anderen Art von Glas hergestellt, das bei viel höheren Temperaturen schmilzt. Wenn das versehentlich unter den richtigen Scherben landet, stören Sie den Recyclingprozess. Es ist schwer zu erkennen, sieht dem normalen Glas zum Verwechseln ähnlich und verhindert außerdem, dass gutes Glas recycelt wird. Was für eine Verschwendung!
Im Altglascontainer ist nur Verpackungsglas erlaubt
Lassen Sie uns die Regeln klarstellen, denn eigentlich ist es ganz einfach. Im Glascontainer können nur Verpackungsglas. Es handelt sich um Gläser und Flaschen, in denen Lebensmittel oder Getränke aufbewahrt wurden, z. B. Weinflaschen, Nudelsaucengläser, Einmachgläser und Olivenölflaschen. Haben Sie sich schon immer gefragt, warum die Öffnung des Flaschenhalters eine so perfekte runde Form hat? Dann haben Sie jetzt die Antwort: nur Verpackungsglas! Und nein, Sie brauchen diese Glasbehälter nicht zu reinigen. Etiketten, Verschlüsse, Deckel, Korken und sogar Essensreste? Kein Problem! Die werden beim Sortieren einfach herausgenommen. Was ist NICHT im Mai: Trinkgläser, Ofengeschirr, Kugeln, Teetassen, Spiegel und glasähnliche Materialien, wie Keramik oder Porzellan. Diese gehören in den Restmüll. Oder - wenn sie noch in einem Stück sind - bringen Sie sie in die Altkleidersammlung. Sie sind unsicher? Schauen Sie auf der Website Leitfaden zur Abfalltrennung.nl.
Dies ist wichtig, weil Glas endlos recycelt werden kann, ohne dass es sich verschlechtert. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Scherben alle aus demselben Behälterglas stammen. Um zu wissen, wie das geht, haben wir den Recyclingweg unseres Verpackungsglases verfolgt! Je besser wir unser Glas zu Hause trennen, desto reibungsloser und energieeffizienter ist der Prozess. Und das spart eine Menge Rohstoffe und CO2-Emissionen. Kleiner Aufwand, großer Unterschied!
Weitere Urlaubstipps
- Siehe auch: Geschenke aus zweiter Hand - so geht's (Verpackungstipps).
- Siehe auch: coole Ideen für einen abfallfreien Weihnachtstisch.
- Siehe auch: Alte Kugeln mit einem Seil aufpeppen.
*Rund 3.600 Befragte gaben ihre Stimme über Instagram-Story-Umfragen ab. Bildnachweis: Alesiakozik (Auflauf) & Cottonbro (Champagner), Pexels.











