PMD, Restmüll und Pfanddifferenz.

Verwirrend: PMD, Restmüll und Pfand! Was ist nun was?

Die Abfalltrennung kann verwirrend sein, insbesondere bei Verpackungen, die sich sehr ähnlich sind, wie PMD, Restmüll und Pfand. Wohin gehört zum Beispiel eine leere Suppendose, eine Softdrinkflasche oder ein kompostierbarer Kaffeebecher? Hier können Sie genau nachlesen, was wohin gehört, damit Sie Ihren Abfall richtig trennen können. In Zukunft wissen Sie genau, in welche Tonne alles gehört.

PMD, Restmüll und Ablagerungen: Was macht man womit?

In Zusammenarbeit mit Deposit Money Netherlands

Abfalltrennung: Wir wissen, dass wir es tun sollten, aber manchmal ist es ein ziemliches Rätsel. PMD, Restmüll und Pfand: Die Unterschiede sind manchmal schwer zu merken. Eine leere Dose Capuciners - ebenfalls aus Aluminium - gehört in den PMD, eine Coladose in den Pfandautomaten. Eine Phantomflasche gehört zusammen mit der Coladose in das Pfandsystem, während die Milchtüte wieder zu Hause entsorgt werden muss. Kurzum, jede Abfallart hat einen anderen Bestimmungsort. Wir führen Sie kurz durch.

PMD

PMD steht für Plastik-, Metall- und Trinkverpackungen. Hier sind Verpackungen ohne Pfandlogo erlaubt. Denken Sie an leere Konservendosen, Milchflaschen aus Kunststoff, Shampooflaschen und Getränkekartons, z. B. von Joghurtdrinks, Milchkartons und Fruchtsäften. Diese Materialien werden nach der Sammlung für das Recycling weiter getrennt. PMD-Abfälle werden oft zu minderwertigen Produkten recycelt, da sie nicht als Lebensmittelverpackungen zurückgenommen werden dürfen. Denken Sie an Rohre und Schläuche oder an die Parkpads im Straßenverkehr. Es ist also eine Verschwendung, Pfanddosen und PET-Flaschen in diesen Abfallstrom zu werfen, denn sie haben das Potenzial, in hohem Maße als Lebensmittelverpackungen wiederverwertet zu werden.

Hinweis: In immer mehr Gemeinden wird das PMD nicht mehr getrennt gesammelt. Stattdessen kommt das PMD einfach in den Restmüll zu Hause, wo Maschinen die Materialien später trennen. Das ist oft effizienter, weil die Maschinen besser trennen können als wir zu Hause, und es spart auch zusätzliche Fahrten mit dem Müllwagen, wenn alles auf einmal abgeholt wird.

Sie erkennen die Ablagerungen an dem Ablagerungslogo. Fehlt dieses, handelt es sich um PMD oder Restmüll.

Einzahlung

Plastikflaschen und Dosen mit Pfandlogo gehören an eine Pfandsammelstelle, wie Softdrinkdosen und PET-Flaschen von Erfrischungsgetränken. Diese werden von der Pfandmaschine erkannt und optimal recycelt. Eine PET-Flasche kann wieder zu einer neuen PET-Flasche recycelt werden, ebenso wie Ihre Coladose aus Aluminium. Werfen Sie sie also nicht in den PMD oder Restmüll, da sowohl das Pfand als auch das ordnungsgemäße Recycling verloren gehen. Tipps, wie Sie Ihr Depot zu Hause in Ordnung halten, lesen Sie hier.

Restmüll

Werfen Sie alles in den Restmüll, was nicht recycelt werden kann und nicht zum PMD gehört. Denken Sie an Verpackungen aus gemischten Materialien wie Knabberbeutel und Teebeutel oder Kaffeebecher aus kompostierbarem Kunststoff. Trotz ihres Etiketts ‘kompostierbar’ können diese Becher weder auf einem normalen Komposthaufen noch mit PMD-Abfällen verarbeitet werden. Vielmehr verschmutzen sie den PMD-Strom, weil sie nicht richtig recycelt werden können und andere Materialien verunreinigen. Leider müssen diese Kaffeebecher, egal wie grün sie erscheinen, ‘einfach’ in den Restmüll wandern.

Wenn Sie Ihre Lebensmittelverpackungen richtig trennen, tragen Sie zu einem besseren Recycling und weniger Abfall bei. Sie haben Zweifel? Achten Sie auf ein Pfandlogo auf der Lebensmittelverpackung oder prüfen Sie der Leitfaden zur Abfalltrennung.

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Bildnachweis: thegreenlist.nl.

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Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

Saskia Sampimon-Versneij

Gründerin von thegreenlist.nl. Ihr Ziel: so viele Menschen wie möglich für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern. Sas hat auch das Buch über nachhaltigen Lebensstil NIKS NIEUWS geschrieben.
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