Illegale Textilcontainer.

Wie erkennt man illegale Textilcontainer?

Wir haben schon einmal darüber geschrieben: Textilcontainer scheinen eine einfache Lösung für Ihre Altkleider zu sein, vor allem wenn sie kaputt und nicht mehr tragbar sind. Aber so einfach ist es nicht. Viele Textilien landen im Handel und nicht bei den Menschen, die sie wirklich brauchen. Und als ob das nicht schon kompliziert genug wäre, tauchen jetzt auch noch immer wieder illegale Textilcontainer auf. Sie werden ohne Genehmigung aufgestellt, sind kaum kontrollierbar und dienen nur einem Zweck: dem Profit. Woran erkennt man diese illegalen Container?

Was ist der Unterschied zwischen legalen und illegalen Textilcontainern?

Um den Unterschied besser zu verstehen, schauen wir uns zunächst an, wie es bei legalen Sammlern funktioniert. Legal gesammelte Kleider landen bei Organisationen, die von der Gemeinde zugelassen sind. Denken Sie an Stiftungen wie Sympany. Sie sortieren die Textilien und sorgen dafür, dass Kleider, die nicht mehr wiederverwendet werden können, zum Beispiel zu Dämmmaterial oder Putzlappen recycelt werden. Ein Teil - vor allem tragbare Kleider - wird auch an Sortierbetriebe verkauft. Dieser Handel bringt Geld ein, mit dem die Projekte der Stiftung finanziert werden.

Wir schrieben darüber bereits in diesen Artikel über die Nachteile von Textilcontainern: Kleidung, die Sie ordentlich abgeben, macht manchmal eine Reise um die Welt und landet in riesigen Kleiderbergen, unter anderem in Afrika. Und das ist ein großes Umweltproblem. Es gibt sogar Satellitenbilder, die diese Kleiderberge zeigen, unter anderem in Ghana und Chile. Auch die guten und legalen Grundlagen, die hinter dem Textilcontainer stehen, sind also keine reine Wohltätigkeit, sondern Teil eines Systems mit klaren Vereinbarungen darüber, was mit Ihrer Kleidung geschieht.

Bei illegalen Textilcontainern ist die Situation ganz anders. Diese Behälter werden ohne Genehmigung der Gemeinde aufgestellt und sind oft kaum einer Organisation zuzuordnen. Es gibt keine Kontrolle darüber, was mit Ihrer Kleidung geschieht. Die besten Stücke werden herausgefischt und zum Eigennutz verkauft. Was geschieht mit dem Rest? Das bleibt unklar. Vielleicht landet er noch in einem legalen Textilcontainer, was ein weiterer hoffnungsvoller Ausgang wäre. Es ist aber genauso gut möglich, dass er im Müll landet und in die Verbrennungsanlage kommt. In jedem Fall geht es nicht um Recycling oder soziale Ziele. Hier geht es nur darum, aus Ihrer Spende Geld zu machen.

Wie erkennt man illegale Kleidercontainer?

Illegale Textilcontainer sehen den offiziellen Behältern oft täuschend ähnlich. Einige tragen ein Logo, einen Slogan oder sogar einen vagen Hinweis auf eine ‘Wohltätigkeitsorganisation’. Aber sie wurden ohne Genehmigung der Gemeinde aufgestellt und sind daher illegal. Der Verband der niederländischen Abfall- und Reinigungsdienste schlägt nun Alarm, und auch die Umweltinspektion und die Polizei gehen gegen diese Praktiken vor. Der Verband hat sich auch an der Fernsehsendung Newsweek Tipps, worauf man als Anwohner achten sollte. Ein wichtiges Signal ist der Text auf dem Container. Steht dort ‘nur tragbare Textilien’? Dann sind Sie vielleicht misstrauisch. Heutzutage können alle Textilien recycelt werden - auch Ihre alten Hosen, abgenutzte Handtücher und Stoffstücke. Eine Tonne, die nur ‘tragbare Textilien’ annimmt, ist in der Regel für die Edelsteine gedacht. Und das ist selten ein Zeichen für einen guten Zweck, sondern eher für einen kommerziellen Cowboy, der aus Ihrer Spende das große Geld machen will.

Soll man den Textilcontainer verwenden oder nicht?

Unsere Antwort lautet: Ja, aber... Verwenden Sie Textilcontainer nur für Textilien, die wirklich nicht mehr tragbar sind. Alte Handtücher, verschlissene Laken, kaputte Kleidung - all das kann heutzutage recycelt werden. Werfen Sie sie also nicht in den Müll, sondern in einen legalen Textilcontainer. Haben Sie noch schöne, tragbare Kleidung übrig? Dann schenken Sie ihr ein zweites Leben in einem Secondhand-Laden, einer Tauschbörse oder spenden Sie sie direkt für wohltätige Zwecke. In diesem Artikel haben wir einige gute Organisationen für Sie aufgelistet, die Kleidung wirklich nutzen, um anderen zu helfen. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass Ihre Kleidung ein gutes Ende findet - UND nicht auf einer illegalen Müllhalde landet.

Erfahren Sie mehr über Recycling

Quellen: Newsweek, Folgen Sie dem Geld, EenVandaag, Radar, Milieu Centraal. Bildnachweis: Angela de Vlaming.

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Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

Saskia Sampimon-Versneij

Gründerin von thegreenlist.nl. Ihr Ziel: so viele Menschen wie möglich für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern. Sas hat auch das Buch über nachhaltigen Lebensstil NIKS NIEUWS geschrieben.
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