Stellen Sie eine dauerhafte Notfallausrüstung zusammen.

Stellen Sie eine nachhaltige Notfallausrüstung zusammen?

Das war ein ziemlicher Schluck, als die Broschüre ‘Auf den Notfall vorbereiten’.’ auf die Matte gefallen. Ein nationaler Aufruf, ein Notfallset und einen Notfallplan für den Fall zu erstellen, dass der Strom ausfällt, das Wasser nicht mehr aus dem Hahn kommt oder man vorübergehend sein Haus verlassen muss. Und so machte sich Saskia, wie viele andere auch, mutig an die Arbeit. Denn man hofft zwar, dass es nie notwendig sein wird, aber ein bisschen Vorbereitung kann nicht schaden. Also dachten wir: Kann das nicht ein bisschen nachhaltig sein? Wir haben uns ins Zeug gelegt, unsere eigenen Schränke durchforstet und unsere Follower nach ihren besten Tipps gefragt. Das Ergebnis: eine realistische und umweltfreundlichere Notfallausrüstung, mit der Sie sofort loslegen können. Viel Glück! Oder sollten wir lieber Stärke sagen?

Was gehört in eine Notfallausrüstung?

Unserer Meinung nach sollte eine Notfallausrüstung vor allem gut, praktisch und ausreichend sein. Kein endloses Gezänk darüber, ob etwas nachhaltig ist genug ist - in einer Krisensituation möchte man sich einfach auf das verlassen können, was man hat. Denken Sie an nahrhafte Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Licht und Wärme. Dennoch haben wir uns gefragt: Gibt es Möglichkeiten, die sowohl intelligent als auch ein wenig nachhaltiger sind als die Standardoptionen? Wir haben die Liste der Regierung genommen, in unseren Schränken gekramt und unsere Follower um Hilfe gebeten. Und es kamen überraschend clevere Tipps heraus. Wir stellen sie Ihnen alle vor.

Eine Notfallausrüstung nachhaltiger gestalten

Es ist ziemlich kompliziert, sich auf etwas vorzubereiten, das man hoffentlich noch nie erlebt hat und nie erleben wird. wollen Erfahrung. Außerdem sind die Szenarien SO unterschiedlich. Bei einem langen Stromausfall im Sommer kann man zu Hause bleiben, den Kühlschrank und die Gefriertruhe leeren und vielleicht sogar den Grill anwerfen. Aber wenn eine Überschwemmung droht, müssen Sie fliehen, und die schweren Bohnenkonserven werden Ihnen wenig nützen. Unser Fazit: Die perfekte Notfallausrüstung gibt es nicht. Und ja, es lauern Verschwendung und Überkonsum (weil hoffentlich nie gebraucht). Dennoch gibt es einige kluge Entscheidungen, die in vielen Situationen nützlich sind und die wir mit einer nachhaltigen Brille betrachten können. Hier sind unsere Tipps.

Tipps für die Zusammenstellung Ihrer Notfallausrüstung

Die Zusammenstellung einer Notfallausrüstung ist ziemlich mühsam. Man bekommt von der Regierung eine Broschüre mit Erklärungen und einer Einkaufsliste, aber dann? Das Klügste ist, zuerst zu sehen, was Sie bereits im Haus haben. Öffnen Sie Ihre Vorratskammer und sammeln Sie Lebensmittel, die lange haltbar sind. Lassen Sie sich nicht gleich vom THT-Datum abschrecken - das steht für ‘Mindesthaltbarkeitsdatum’ und bedeutet in erster Linie, dass sich Geschmack und Qualität nach diesem Datum verschlechtern können. Viele Produkte sind Monate, manchmal sogar Jahre oder sogar unbegrenzt haltbar. Mehr über den THT-Termin erfahren Sie in diesem Artikel.

Beginnen Sie mit dem, was Sie bereits haben

Die Chancen stehen gut, dass Sie bereits einige davon durchstreichen können. Denken Sie an Konserven und andere Eingemachtes, wie Bohnen, Suppe, Chips, Cracker, ein Glas Erdnussbutter, Nüsse, Obstkonserven oder Snacks. Denken Sie auch daran, dass Sie manche Dinge möglicherweise nicht wieder aufwärmen können. Besorgen Sie also Lebensmittel, die Sie auch kalt essen können. Tipp eines Mitstreiters: Notieren Sie in Ihrem Tagebuch, wann das Verfallsdatum Ihrer Notration (fast) abgelaufen ist, damit Sie sie rechtzeitig aufessen und ersetzen können. Aber auch hier gilt: Das THT-Datum ist keine enge Frist.

Müssen Sie Ihre Lebensmittelvorräte aufstocken? Dann wählen Sie, wann immer möglich, Bio- oder Fair-Trade-Produkte. Sie halten sich genauso lange und sind besser für Mensch und Umwelt. Denken Sie an Erdnussbutter aus fairem Handel, Obstkonserven aus fairem Handel und Bio-Konserven und -Nüsse. Auf diese Weise können Sie Ihre Notvorräte ohne großen Mehraufwand etwas nachhaltiger gestalten.

Denken Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Notfallausrüstung vor allem an Lebensmittel, die nahrhaft und lange haltbar sind und auch kalt verzehrt werden können. Treffen Sie eine nachhaltigere Wahl, indem Sie sie mit Bio- und/oder Fair-Trade-Produkten ergänzen.

Für welches Wasser entscheiden Sie sich?

Eine nachhaltige Option scheint zu sein: Wasserflaschen selbst abfüllen. Aber das ist nicht die hygienischste Lösung für eine langfristige Aufbewahrung. Denn wenn die Flaschen nicht richtig sauber sind oder das Wasser zu lange still steht, können sich Bakterien bilden. Eine kluge und sichere Wahl scheinen Glasflaschen mit Quellwasser aus dem Supermarkt zu sein. Diese sind gut verschlossen, lange haltbar und können nach dem Gebrauch einfach für den Hausgebrauch nachgefüllt werden. So haben Sie einen zuverlässigen und wiederverwendbaren Wasservorrat in Ihrer Notfallausrüstung. Aber... schlechte Nachrichten für alle, die glauben, dass Getränke aus Glasflaschen weniger Mikroplastik enthalten. Eine aktuelle französische Studie zeigt genau das Gegenteil: In Getränken aus Glas wurden regelmäßig mehr Mikroplastikpartikel gefunden als in demselben Getränk aus Plastikflaschen oder Dosen. Schuld daran ist nicht das Glas selbst, sondern die Metallkappen - insbesondere die farbige Lackschicht auf der Innenseite. Diese Schicht nutzt sich während des Transports und der Lagerung ab und gibt Partikel an das Getränk ab. Kunststoffflaschen haben in der Regel Verschlüsse ohne eine solche Farbschicht, so dass dieses Risiko etwas geringer ist. Aber auch diese können mit der Zeit Mikroplastik freisetzen, vor allem wenn sie Hitze ausgesetzt sind. Entscheiden Sie sich trotzdem für Plastik? Dann verwenden Sie es hauptsächlich als Übergangslösung und bewahren Sie es kühl und dunkel auf.

Quelle: Medscape

Dann kommen wir zu den Nicht-Lebensmitteln. Auch hier haben Sie wahrscheinlich schon mehr im Haus, als Sie denken: Teelichter, Streichhölzer, Batterien, Werkzeug, Decken, eine Taschenlampe oder vielleicht sogar eine Powerbank. Und ach ja, Zahnbürste, Zahnpasta, Toilettenpapier, Desinfektionsgel, Damenbinden, Tampons und Ihre Medikamente sollten natürlich auch nicht fehlen. Keine Decken im Haus? Schauen Sie im Secondhand-Laden nach! Dort finden Sie oft sehr schöne alte Wolldecken für wenig Geld. Und wenn Sie eine Powerbank haben: Laden Sie sie sofort auf und prüfen Sie regelmäßig, ob sie noch voll ist. Praktische Erinnerung: Tun Sie das gleichzeitig mit der Überprüfung Ihres Notvorrats.

Intelligente Ergänzungen dazu haben wir auch von unseren Followern bekommen. Zum Beispiel eine kleine Campingausrüstung, mit der man trotzdem etwas heizen kann - zum Beispiel einen Gasbrenner oder Spirituskocher. Und was ist, wenn Ihr Wasser nicht mehr aus dem Hahn kommt? Dann ist ein Wasserfilter wie der LifeStraw praktisch, um sie im Haus zu haben. Mit ihnen kann man zum Beispiel Regen- oder Grabenwasser sicher trinken. Das ist auch praktisch, wenn man in einer Notsituation fliehen oder umziehen muss, weil man dann nicht all diese Flaschen mit sich herumschleppen muss.

Ein weiterer Tipp eines Followers: Kerzen können gefährlich sein, insbesondere bei Kindern. Wiederaufladbare LED-Leuchten sind viel sicherer und man kann sie getrost außer Sichtweite lassen. Ein Tipp von uns: Man findet sie oft auch in Secondhand-Läden! Es steht zwar nicht auf der offiziellen Liste, aber Müllsäcke sind auch ein Muss. So können Sie das benutzte Toilettenpapier ordentlich entsorgen, wenn die Toilette nicht mehr spült. Schön und frisch. Kaffeesüchtig? Da sind Sie nicht der Einzige. Mit einer einfachen Kaffeemaschine oder einem Kaffeefilterhalter (die gibt es oft günstig im Second-Hand-Laden) können Sie auch ohne Strom eine anständige Tasse Kaffee kochen. Wir danken diesem Follower für diesen Tipp!

Ihr nachhaltiges Notfallset auffüllen

Was Ihnen noch fehlt, schreiben Sie auf eine Liste. Denken Sie an eine Karte der Niederlande oder Ihrer Gemeinde, eine Erste-Hilfe-Kasten mit Trillerpfeife, Radio, Fackel oder - guter Tipp von einem Follower - Der wiederaufladbare Dynamo Lumen von Decathlon die Sie auch von Hand aufladen können. Zusätzliche Batterien oder die Powerbank kann auch dabei sein. Haben Sie ein batteriebetriebenes Radio? Stellen Sie es jetzt auf die richtige Frequenz ein und kleben Sie einen Aufkleber mit dem Kanal darauf - das erspart Ihnen später das Suchen (ein weiterer Tipp von Smart Follower). Und wenn Sie einen Erste-Hilfe-Kasten hinzufügen: Legen Sie ein einfaches Heft mit Erste-Hilfe-Anweisungen bei. Gehen Sie einfach davon aus, dass Sie im Notfall keinen Zugang zu YouTube-Tutorials haben werden.

Tipp eines Followers: Stellen Sie das Radio bereits auf die richtige Frequenz für Ihre Region ein und geben Sie die Frequenz auch im Radio an.

Kümmern Sie sich selbst darum

Schließlich gibt es noch ein paar Dinge, die Sie selbst organisieren müssen, z. B. eine Liste mit Telefonnummern und eine Kopie Ihres Personalausweises. Tipp eines Mitreisenden: Machen Sie eine Farbkopie der Vorder- und Rückseite, verformen Sie sie und stecken Sie sie in Ihre Notfalltasche. Und sorgen Sie für Bargeld: Der Richtwert liegt bei 70 Euro pro Erwachsenen und 30 Euro pro Kind. Haben Sie alles beisammen? Dann ist Ihre Grundausstattung komplett. Der Gedanke hinter einer Notfallausrüstung ist, dass Sie sie im Bedarfsfall schnell zur Hand haben und sofort loslegen können. Aber mit ein paar Literflaschen Wasser wird es schnell schwer. Ein Tipp, den wir auch bekommen haben: Verteilen Sie die Sachen auf einen oder zwei Rucksäcke. (Kein Rucksack? Schaut im Secondhand-Laden nach!) Oder verstaut sie in einem stabilen Rucksack. Die ultimativer Shopper-Rucksack von Albert Heijn jemandem geteilt. Sie können diese sowohl auf dem Rücken als auch über der Schulter tragen.

Die vollständige Packliste für Ihre Notfallausrüstung finden Sie hier.

Ebenfalls sehr wichtig: Erstellen Sie einen Notfallplan und besprechen Sie ihn

Eine gut gefüllte Tasche ist eine Sache, aber treffen Sie auch Absprachen untereinander. Was tun Sie, wenn ein echter Notfall eintritt? Wo treffen Sie sich, wie bleiben Sie in Kontakt und was tun Sie, wenn jemand nicht zu Hause ist? Denken Sie auch an (gefährdete) Familienmitglieder oder Nachbarn: Wer meldet sich bei wem? Besonders wenn Sie Kinder haben, ist es wichtig, dass diese wissen, was zu tun ist. Angenommen, sie sind in der Schule, spielen draußen oder sind im Sportverein - was dann? Wir haben mit unserem 10-Jährigen vereinbart: Sie befolgen die Anweisungen der Erwachsenen oder der Leiter. Und wenn man nach Hause geschickt wird und wir nicht da sind? Dann weiß er, an welchen Nachbarn er sich wenden muss. Solche Absprachen erfordern wenig Aufwand, machen aber in dem Moment wirklich einen Unterschied.

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Bildnachweis: thegreenlist.nl.

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Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

Saskia Sampimon-Versneij

Gründerin von thegreenlist.nl. Ihr Ziel: so viele Menschen wie möglich für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern. Sas hat auch das Buch über nachhaltigen Lebensstil NIKS NIEUWS geschrieben.
Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

Saskia Sampimon-Versneij

Gründerin von thegreenlist.nl. Ihr Ziel: so viele Menschen wie möglich für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern. Sas hat auch das Buch über nachhaltigen Lebensstil NIKS NIEUWS geschrieben.

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