Wer kennt sie nicht von früher: die Plastikseifenblasen mit einem kleinen Spiel auf dem Deckel. Heutzutage gibt es Seifenblasen in allen Formen und Größen, aber eines haben sie meist gemeinsam: Sie sind aus Plastik. Und woraus die Seifenblasenflüssigkeit besteht, bleibt oft ein Rätsel: Dies muss nämlich nicht auf der Verpackung stehen. Deshalb nahmen wir die Sache selbst in die Hand und machten unsere eigenen Seifenblasen. So wissen wir genau, was drin ist und reduzieren Plastikmüll. Win-win!
Woraus ist Seifenblasenflüssigkeit eigentlich gemacht?
Wenn Sie in einem Geschäft Seifenblasen kaufen, wissen Sie oft nicht, woraus die Flüssigkeit besteht, da dies nicht auf der Verpackung angegeben werden muss. Zwei Inhaltsstoffe, die fast immer in Seifenblasenflüssigkeit enthalten sind, sind Wasser und Seife. Um die Flüssigkeit länger haltbar zu machen, werden oft Konservierungsmittel hinzugefügt. Darüber hinaus enthält Seifenblasenflüssigkeit meistens Glycerin (auch Glycerol genannt), das die Blasen stabiler macht und verhindert, dass sie sofort platzen. Glycerin wird unter anderem aus Erdöl, Palmöl oder tierischem Fett hergestellt. Es ist also oft nicht der nachhaltigste Inhaltsstoff. Außerdem kann Glycerin Flecken in Kleidung verursachen, wenn es mit Waschmittel in Berührung kommt. Wir wollten diesen Inhaltsstoff daher lieber vermeiden und haben ein einfaches Rezept gefunden, das genauso gut funktioniert, bei dem wir Glycerin durch Pflanzenöl ersetzt haben.



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Do-it-yourself: mach dein eigenes Blasenwasser
Materialien
Für die Seifenblasenflüssigkeit:
- 250 ml destilliertes Wasser
- 4 el Öko-Spülmittel zum Beispiel dieser von Sonett)
- 3 Tropfen Pflanzenöl (zum Beispiel Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl)
Für das Stöckchen:
- Eisendraht
- Seitenschneider zum Drahtschneiden
- Wolle
- Schere
Anleitungen
Seifenblasenflüssigkeit
- Gießen Sie das Wasser in eine Schüssel oder Pfanne und geben Sie unter Rühren das Spülmittel hinzu.
- Langsam rühren, bis sich das Spülmittel aufgelöst hat.
- Fügen Sie das Öl hinzu und rühren Sie alles noch einmal gut um.
- Lassen Sie die Mischung mindestens ein paar Stunden (am besten über Nacht) stehen: dann werden die Blasen fester.
- Bewahre die Flüssigkeit in einem verschlossenen Glasgefäß auf.
Stokje
- Nehmen Sie ein Stück Eisendraht von etwa 40 cm Länge und biegen Sie in der Mitte einen Kreis. Drehen Sie die Enden umeinander, sodass ein gerader Griff entsteht.
- Knete den Faden an der Unterseite des Kreises fest und wickle den Faden zuerst um den Kreis und dann um den Griff.
- Knüpfe die Wolle am unteren Ende gut fest.
Notizen
- Bewaren Sie die Seifenblasenflüssigkeit an einem kühlen, dunklen Ort in einem verschlossenen Glas oder einer Flasche. So bleibt die Flüssigkeit etwa zwei bis drei Monate haltbar. Sehen Sie Schimmel, Flocken oder riechen Sie einen seltsamen Geruch? Werfen Sie die Flüssigkeit weg und machen Sie eine neue.
- Lassen Sie kleine Kinder (unter drei Jahren) niemals allein Seifenblasen pusten. Es ist nämlich nicht die Absicht, dass die Flüssigkeit verschluckt wird.
- Waschen sie nach Gebrauch die Hände.
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Quellen: Utopia, Wo sitzt was drin. Bildnachweis: Kirsten Schoner.




