Gute Nachrichten: Sie müssen keinen großen Garten haben, um einen Teich anzulegen. Und Sie müssen auch keinen Bagger mieten oder ein ganzes Wochenende freinehmen. Wasser im Garten, egal wie klein, wirkt etwas Besonderes. Es zieht Leben an. Und das merken Sie schneller, als Sie denken! Ehe Sie sich versehen, können Sie viel mehr Libellen, Vögel, Frösche und vielleicht sogar einen Igel begrüßen. In diesem Artikel helfen wir Ihnen bei der Anlage eines Naturteichs, über den sich die Kriechtiere und Vögel wirklich freuen werden!
Warum Wasser im Garten so einen Unterschied macht
Viele Gärten bestehen heutzutage hauptsächlich aus Fliesen, Zäunen und akkurat gemähten Grasflächen. Das sieht ordentlich aus, aber für Tiere gibt es wenig zu holen. Wasser ändert das sofort. Ein Teich wird schnell zu einem Ort, an dem Tiere trinken, Schutz finden und manchmal sogar leben. In und um das Wasser finden sie nämlich alles: einen Ort zum Trinken, zum Ablegen von Eiern, zur Abkühlung oder zur Nahrungssuche. Libellen nutzen das Wasser, um ihre Larven aufwachsen zu lassen, Vögel kommen zum Baden und Trinken und Frösche suchen Schutz zwischen den Pflanzen. Und das Schöne ist: Die Natur findet Ihren Teich oft schneller, als Sie denken. Manchmal dauert es nur ein paar Tage, bis die ersten Besucher vorbeischauen. Selbst ein kleiner Teich, oder im minimalen Fall ein paar Wasserstellen im Garten, kann bereits einen großen Unterschied machen. Und gut zu wissen: Ein gesunder Teich sorgt meist nicht für mehr Mücken, sondern gerade für weniger, da Libellenlarven, Wasserkäfer und Frösche Mückenlarven lieben.
Bevor Sie es wissen, sehen Sie zum Beispiel: Libellen und Wasserjungfern, die über dem Wasser schweben; Amseln, Spatzen und Rotkehlchen, die kommen, um zu trinken oder zu baden; Frösche oder Kröten, die sich zwischen den Uferpflanzen verstecken; Bienen und Schmetterlinge, die kurz landen, um zu trinken, und Igel, die abends einen Schluck Wasser holen. So gemütlich! Und vielleicht bekommen Sie jetzt schon ein bisschen Lust, selbst einen solchen Wasserplatz in Ihrem Garten anzulegen.
Wie Sie einen Gartenteich (groß oder klein) anlegen
Um dich zu beruhigen: Ein Naturteich anzulegen muss also überhaupt kein großes Projekt sein. Du kannst es so einfach oder aufwendig gestalten, wie du selbst willst. Wir helfen dir Schritt für Schritt und haben auch einige gute Ideen, um aus diesem Gartenteich einen wirklich grünen (einheimischen) Ort zu machen. Wenn du Platz hast, kannst du einen klassischen Teich ausheben und ihn mit Teichfolie auskleiden. Aber wo gräbst du ihn? Ein Teich gedeiht am besten an einem Ort, wo er ziemlich viel Sonnenlicht bekommt, aber nicht den ganzen Tag in voller Sonne liegt. Achte auch auf Bäume rund um den Teich. Herabfallende Blätter sorgen nicht nur für zusätzlichen Aufwand, sondern bringen auch Nährstoffe ins Wasser, wodurch Algen schneller wachsen können (und das bedeutet wieder zusätzlichen Aufwand, den du wahrscheinlich nicht willst). Hast du einen schönen Platz gefunden? Schnapp dir den Spaten und grabe los. Der ideale Teich ist nicht tiefer als achtzig Zentimeter, dann passen alle Wasserpflanzen noch gut hinein (und er ist leichter zu pflegen). Hinweis: Ein tieferer Teich wärmt sich im Frühling langsamer auf, wodurch deine Wasserpflanzen langsamer zum Blühen kommen.
Sei nicht zu sparsam mit Pflanzen in deinem Naturteich. Wenn du mindestens 30% des Wassers mit Schwimmpflanzen wie Seerosen bedeckst, bleibt der Teich im Sommer schön kühl und Algen haben wenig Chancen. Wachsen deine Pflanzen nicht gut? Oft ist dann der CO2-Gehalt im Wasser zu niedrig. Dies kannst du durch Teichkalk oder spezielles CO2-Tabletten hinzuzufügen.
Wenn du es noch natürlicher angehen möchtest, kannst du über einen kleinen Gartenteich nachdenken. Ein schönes Beispiel dafür ist ein Winzig: ein einheimischer Teich in Gartengröße. Ein solcher Teich soll der Natur helfen. Ohne Pumpe oder gerade Ränder entsteht ein kleiner Lebensraum, in dem sich Insekten, Amphibien und Vögel zu Hause fühlen. Oft dauert es nicht lange, bis sich die ersten Libellen oder Frösche zeigen.
Aber es kann auch ein Stück kleiner und weniger bestimmend sein. Eine alte Zinkwanne, ein eingegrabener Mörtelkübel, ein halbes Weinfass oder eine große Tonne kann schon als Mini-Teich dienen. Setzen Sie ein paar Wasserpflanzen hinein und legen Sie einen Stein oder Ast hinein, damit Insekten und kleine Tiere leicht aus dem Wasser klettern können.
Einheimische Wasserpflanzen in deinem Naturteich
Wenn du thegreenlist.nl Wer uns schon länger folgt, weiß, dass unser Mantra im Garten lautet: wählen Sie heimische Pflanzen. Das sind Pflanzen, die in den Niederlanden natürlich vorkommen und sich daher perfekt an unseren Boden, das Klima und – vielleicht am wichtigsten – die hier lebenden Insekten und Tiere anpassen. Und das gilt natürlich auch für Wasserpflanzen. Mit den richtigen Wasserpflanzen entsteht schnell ein natürlicher Wasserplatz, den Tiere anzieht. Wählen Sie daher vorzugsweise heimische Arten. Schöne Beispiele für Ihren Naturschwimmteich sind zum Beispiel die gelbe Teichrose, die Sumpf-Calla, der Wasser-Enzian, das dornige Hornblatt, der Froschlöffel, die Kleine Wasserlinse, der Ungleichblättrige Wasserhahnenfuß, der Froschbiss oder das Flutende Laichkraut. Schreiben Sie diese Liste auf, wenn Sie in das (ökologische) Gartencenter gehen.
Bonus-Tipp: Sorgen Sie daneben für Höhenunterschiede in Ihrem Naturteich. Dadurch können Sie verschiedene Arten von Wasserpflanzen unterbringen und machen den Teich attraktiver für Tiere wie Frösche, Salamander und andere Wasserbewohner.
Siehe auch: warum einheimische pflanzen so wichtig sind.
Angenehm einfach: keine Fische!
Bij een vijver horen vissen, toch? In een natuurlijke tuinvijver kun je die eigenlijk beter achterwege laten. Vissen eten namelijk veel kleine waterdiertjes op die juist belangrijk zijn voor een gezonde vijver. Denk aan libellenlarven en waterkevers – en die helpen juist weer om muggenlarven op te eten. Wil je toch echt heel graag vissen, kies dan voor inheemse soorten, zet er niet te veel in en wacht ongeveer een maand voordat je ze toevoegt, zodat de vijver eerst in balans kan komen. Wussten Sie, dass man auch einen Asylfisch im Fischasyl kaufen kann?
Keine Mücken im Garten und trotzdem ein Naturschwimmteich!
Der größten Partysperre Für einen Teich sind Mücken. Oder besser gesagt, die Vorstellung, dass stehendes Wasser Mücken anzieht. Und das stimmt auch. Lassen Sie im späten Frühling einen mit (Regen-)Wasser gefüllten Blumentopf stehen, und Sie werden das Summen und Stechen bereuen. An einem Teich denkt man also schnell an Pumpen und Filter, um die Sache in Bewegung und sauber zu halten. Aber das ist bei einem natürlichen Teich meist gar nicht nötig. Pumpen und Filter sind oft teuer, verbrauchen viel Strom und können das natürliche Gleichgewicht in Ihrem Teich sogar stören, indem sie kleine Wassertierchen ansaugen. In einem gesunden Naturteich regeln die Bewohner das Problem nämlich größtenteils selbst. Libellenlarven, Wasserkäfer und Frösche lieben Mückenlarven und helfen so, die Population in Schach zu halten. Wenn Sie einen neuen Teich haben, kann es also vorübergehend sein, dass Sie Mücken anziehen. Das Ökosystem muss sich erst noch einspielen.
Wenn Sie doch etwas zusätzliche Wasserbewegung wünschen, zum Beispiel für den beruhigenden Klang oder um Mücken noch weniger Chancen zu geben, dann können Sie sich für eine kleiner Springbrunnen oder ein einfacher Belüftungspumpe. Wenn ja, entscheiden Sie sich für eine energiesparende Variante oder ein Modell mit Solarenergie. Und möchten Sie Beleuchtung für Ihren Teich? Nutzen Sie dann vorzugsweise eine Zeitschaltuhr, damit diese nachts nicht unnötig brennt.
Und vergiss nicht: Der natürliche Feind von Mücken (und Schnecken) ist der Frosch. Du kannst einen Garten Frosch-freundlich machen, indem du Wasserpflanzen in und um den Teich herum platzierst. Der Frosch frisst die Mückenlarven und erwachsenen Mücken auf.


Links: ein Miniteich im Entstehen, dem noch Steine fehlen, damit die Tiere leicht hinein- und hinausgelangen können. Rechts: ein 1 x 1,25 Meter großer Gartenteich, der von 15 Fröschen bewohnt wird.
Wartungsfreier Teich?
Leider müssen wir Sie enttäuschen: Ein wartungsfreier Teich existiert nicht. Das ganze Jahr über benötigt Ihr Teich kleine Wartungsmomente. Im Frühling können Sie neue Wasserpflanzen hinzufügen und eventuell etwas Teichkalk verwenden. Im Sommer ist es wichtig, den Wasserstand im Auge zu behalten. Im Herbst entfernen Sie Blätter und Pflanzenreste und können eventuell ein Netz gegen herabfallendes Laub spannen. Im Winter ist es wichtig, dass Fäulnisgase entweichen können, zum Beispiel indem Sie ein kleines Loch im Eis mit einem Gummiball auf dem Wasser offen halten.
Teichideen für einen kleinen Garten
Haben Sie einen kleinen Garten oder nur einen Balkon und sind Sie jetzt ein wenig traurig, dass Sie diese Teichideen nicht umsetzen können? Keine Sorge! Sie können immer noch etwas tun! Stellen Sie ein paar flache Schalen mit Wasser auf, in denen Tiere trinken und baden können. Vögel nutzen sie zum Trinken und zur Gefiederpflege, während Bienen und Schmetterlinge dort landen, um Wasser aufzunehmen. Selbst ein einfacher Verschluss einer (Pfand-)Getränkeflasche mit wenig Wasser und ein paar Steinchen darin kann helfen: Bienen trinken daraus, ohne zu ertrinken. Besonders im Frühling und Sommer ist dies wichtig, wenn Insekten aktiv sind und Wasser bei warmem und trockenem Wetter knapp werden kann.
Fazit: Mehr Wasser oder ein Naturschwimmteich im Garten sind immer eine gute Idee!
Du brauchst also keinen großen Garten oder einen komplizierten Teich mit allem Schnickschnack, um etwas für die Natur zu tun. Selbst ein kleiner Wasserplatz kann schon so viel Leben anziehen. Ob das nun ein Mini-Teich ist, ein natürlicher Gartenteich oder einfach eine Schale mit Wasser auf deinem Balkon. Besonders in warmen und trockenen Perioden können Tiere einen solchen Ort gut gebrauchen, um zu trinken, zu baden oder sich abzukühlen. Also schnapp dir deinen Gartenstuhl und genieße all die Vögel, Insekten und anderen Besucher, die nun plötzlich bei dir vorbeikommen! Prost!
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- Siehe auch: Gartenstapelsteine.
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Quellen: Milieu Centraal. Bildnachweise: Hauptbild: Maria Orlova (Pexels), übrige: Amanda Sniekers.



