Machen Sie beim Kochen einen kurzen Spaziergang durch den Garten: frischer Rosmarin in der Pastasauce, Schnittlauch auf dem Sandwich oder Minze im Tee oder Mojito. Romantisch, nicht wahr? Aber mit einem eigenen Kräutergarten ist das durchaus machbar! Bio-Kräuter sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch sehr nützlich, wenn man sie in seinem Garten oder auf dem Balkon hat. Sie sind natürlich auch für Sie selbst nützlich, denn Sie können sie in der Küche reichlich verwenden, Tee oder Sirup aus ihnen machen oder, was noch viel wichtiger ist, sie als Medizin verwenden. Auch für Insekten ist ein Kräutergarten sehr nützlich. Sie holen sich daraus Nektar und Pollen. Am besten ist es, wenn Sie Bio-Kräuter wählen. Auf diese Weise nehmen Sie selbst keine Pestizide auf und die Insekten in Ihrem Garten auch nicht! Gartenexpertin Amanda weiß alles über das Anlegen eines bombensicher Kräutergarten, lesen Sie?
Bio-Kräuter aus dem eigenen Kräutergarten
Wenn man Kräuter aus dem eigenen Garten verwendet, schmecken die Gerichte immer noch ein bisschen besser. Außerdem macht es Spaß, Kräuter selbst zu säen und anzubauen! Aber fehlt Ihnen das Vertrauen in Ihren eigenen grünen Daumen oder einfach die Zeit? Zum Glück können Sie auch Bio-Kräuterpflanzen kaufen. Achten Sie nur darauf, dass Sie biologische, pestizidfreie Pflanzen wählen. Warum das so wichtig ist, erfährst du wieder in diesen Artikel über giftfreie Gartenpflanzen.
Deshalb ist Ihre Kräuterpflanze aus dem Supermarkt schnell verwelkt
Fast jeder hat schon einmal eine Kräuterpflanze im Supermarkt gekauft. Hat diese Pflanze lange überlebt? Wahrscheinlich nicht! Lassen Sie mich erklären, warum. Supermarktpflanzen werden aus Samen gezogen. Viele Samen, um genau zu sein, denn so sieht der Topf schön voll aus, wenn man ihn kauft. Das hat zur Folge, dass die Wurzeln nicht genug Platz haben, um zu wachsen und Nährstoffe aufzunehmen. Was sie also brauchen, ist mehr Platz!
Sie können Ihrer gekauften Bio-Kräuterpflanze mehr Platz geben, indem Sie die Pflanze zerreißen oder teilen. Auf diese Weise teilen Sie den Wurzelballen in mehrere Stücke. Geben Sie dann jedem Stück einen eigenen Topf mit Bio-Gemüsegartenerde. Stellen Sie Ihre Bio-Kräuterpflanze dann an einen warmen und hellen Platz. Ab Mitte Mai können Sie die Töpfe auch ins Freie stellen oder einen schönen Kräuterkasten bauen. Letzteres habe ich selbst gemacht. Oder besser gesagt, mein Mann hat den Behälter aus recycelten Terrassendielen mit Rädern darunter gebaut. Super praktisch!



Bio-Kräuter auf Rädern Garten: Schnittlauch, Münze und Rosmarin.
Bio-Kräuter auf dem freien Feld
Es gibt auch immergrüne Pflanzen, die zu Sträuchern heranwachsen können. Diese Kräuterpflanzen gedeihen wiederum besser im Freiland. Sie können sie also einfach in Ihren Garten pflanzen. Beispiele sind Thymian, Rosmarin und Salbei. Sie wachsen dann von selbst und du kannst sie immer wieder ernten. Ein Tipp, um sie gut zu nutzen: Stellen Sie die Kräuter in der Nähe Ihrer Hintertür auf, damit Sie sie leicht erreichen können!
Die zehn besten Bio-Kräuter für den eigenen Kräutergarten
Es ist schön, wenn man bei Bedarf Kräuter frisch aus dem eigenen Kräutergarten pflücken kann. Wenn Sie die Kräuter, die Sie säen oder pflanzen, ein wenig klug auswählen, werden Sie viel Freude an ihnen haben. Mit diesen zehn Bio-Kräutern kann man gut anfangen, sie sind vielseitig einsetzbar und relativ pflegeleicht:
1. Schnittlauch: köstlich in Suppen, (Eier-)Salaten und als Beilage. Schnittlauch ist eine mehrjährige Pflanze, aber nicht immergrün. Sie können von März bis Oktober ernten. Die Blüten sind übrigens essbar, machen aber auch Insekten sehr glücklich, also lassen Sie etwas für sie übrig? In den Blüten bilden sich neue Samen, der Schnittlauch sät sich also selbst aus.
2. MinzeMinze eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Tee, aber auch in Gerichten und Soßen macht sie sich gut. Der Wirkstoff Menthol lindert Erkältungen, Grippe und Magenschmerzen. Minze ist ein Wucherer, daher ist es besser, sie in einem großen Topf oder Behälter zu pflanzen als in voller Erde. Minze ist auch eine mehrjährige Pflanze, aber nicht immergrün. Es gibt viele Minzsorten: Erdbeerminze, Schokoladenminze, Ananasminze usw.
3. Rosemary: so lecker mit Kartoffeln oder Ofengemüse! Der Strauch mag einen sonnigen und warmen Standort; in einem kalten Winter sollten Sie ihn gut schützen. Rosmarin ist ein immergrüner Strauch, der von März bis Juni kleine blaue Blüten trägt. Rosmarin duftet wunderbar und gibt mir immer ein Urlaubsgefühl.
4. ThymianWürze für mediterrane Gerichte und Suppen. Auch für die Herstellung eigener Hustenmittel geeignet. Thymian lässt sich leicht selbst aus Samen anbauen. Thymian behält seine Blätter auch im Winter und ist daher immergrün. Er mag Sonne und Trockenheit, so dass es nichts ausmacht, wenn man ab und zu vergisst, ihn zu gießen. Thymian blüht im Juni und Juli mit lilafarbenen Blüten. Der Schnitt regt das Wachstum an, so dass es kein Problem ist, regelmäßig ein paar Zweige abzuschneiden.
5. Dachs-Knoblauch: eine einheimische Pflanze mit Knoblauchgeschmack, die sich hervorragend für die Herstellung eines eigenen Pestos eignet. Wir haben auch Bärlauch-Salz, Knoblauchbutter und pesto von. Daslook ist eine großartige Pflanze, die man im Garten an einem halbschattigen Platz wild wachsen lassen kann. Er ist eine Waldpflanze und gedeiht daher gut unter Bäumen und Sträuchern. Der Bärlauch blüht im April und Mai mit kleinen weißen Blüten und ist nicht immergrün. Nach der Blüte kann man aus den Samen Kapern herstellen.


Bio-Kräuter aus dem eigenen Garten, wie zum Beispiel Kamille, können Sie sich leicht abtrocknen.
6. KamilleMein Lieblings-Teegeschmack. Er riecht gut und hat eine entspannende und beruhigende Wirkung. Man kann die Blüten von Ende Mai bis September pflücken und trocknen und so Kamillentee aus dem eigenen Kräutergarten herstellen! Übrigens: Auch dieses Rezept mit Hafermilch, Kamille und Rose ist sehr zu empfehlen. Sie können Kamille im März und April direkt ins Freiland säen. Kamille liebt die Sonne. Sie ist eine einjährige Pflanze, hinterlässt aber genügend Samen, so dass sie im nächsten Jahr wiederkommt. Die Kamille lockt viele Insekten an und ist daher eine Bereicherung für den Garten und auch für einheimische Pflanzen.
7. Zitronen-EisenkrautDaraus wird Vervein-Tee hergestellt, der auch in Kuchen, Sirup und Desserts verwendet wird. Die Blätter duften stark nach Zitrone, wenn man sie berührt. Drei bis fünf Blätter reichen für eine Tasse Tee aus dem eigenen Kräutergarten! Die Zitronenverbene eignet sich auch hervorragend für die Zubereitung eines frischen Sommergetränks. Die Pflanze ist mäßig winterhart (bis minus zehn Grad) und mag einen Platz im Halbschatten im Kräutergarten. Die Pflanze bildet keine Samen und kann nur durch Abschneiden oder Ausreißen der Pflanze vermehrt werden.
8. FenchelAus den Samen machen Sie Tee gegen Magenschmerzen oder Darmkrämpfe, oder weil es einfach sehr lecker ist, wenn Sie den Geschmack von Anis mögen. Blüht von Juli bis August und zieht viele Insekten wie Marienkäfer und Bienen an. Fenchel steht gerne in der vollen Sonne. Sowohl die Blüten als auch die Stängel duften köstlich. Fenchel ist eine mehrjährige Pflanze und sehr winterhart.
9. Lavasauch Maggi-Pflanze genannt, kann in Suppen und Eintöpfen verwendet werden, eignet sich aber auch zur Herstellung eigener Kräuterbutter. Es ist eine großartige salzfreie Alternative zu Maggi. Regt den Appetit an und beruhigt unruhige Därme. Alle Pflanzenteile sind essbar: Samen, Blatt, Stängel und Wurzel. Die Blätter können im Sommer geerntet werden. Seine Blütenfarbe ist grün/gelb und er blüht von Juli bis August. Liebstöckel ist eine mehrjährige Pflanze und sehr winterhart, aber nicht immergrün. Liebstöckel bevorzugt einen sonnigen oder halbschattigen Standort.
10. Dill: hat einen anisähnlichen Geschmack und kann in Suppen und Soßen verwendet werden, z. B. zur Herstellung eines griechischen Tzatziki mit Kräutern aus dem eigenen Kräutergarten! Der Samen kann zum Einlegen von Gurken und Cornichons verwendet werden. Es ist eine schön anzusehende Pflanze mit langen, dunkelgrünen Rispen. Er eignet sich auch sehr gut für den Ziergarten, da er für Höhe und Leichtigkeit im Beet sorgt. Die dünnen Blätter des Dills werden ebenso verwendet wie die Blüten und Samen. Dill ist einjährig und lässt sich leicht selbst aus Samen anbauen. Er regt den Appetit an und lindert Krämpfe, Blähungen und Übelkeit.



Schnittlauch und Dill sind beides gute Pflanzen für Ihren Kräutergarten. Sie können auch einen kleinen Kräutergarten anlegen, zum Beispiel wenn Sie nur einen Balkon haben. Diese Bio-Kräuter sind von Crisp.
Legen Sie los mit Ihrem eigenen Bio-Kräutergarten!
Das Anlegen eines Bio-Kräutergartens im eigenen Garten oder auf dem Balkon ist eine tolle Möglichkeit, Ihre Mahlzeiten mit frischen und gesunden Zutaten zu bereichern. Und haben Sie eine Erkältung? Ihr Kräutergarten schafft Abhilfe! Außerdem fördern Sie mit Ihrem eigenen Bio-Kräutergarten gleichzeitig die Artenvielfalt auf Ihrem eigenen Stück Land. Mit nur wenig Aufwand können Sie eine Vielzahl von Kräutern anbauen. Also krempeln Sie die Ärmel hoch und legen Sie los mit Ihrem Bio-Kräutergarten! Ihre Geschmacksnerven und Ihre Umwelt werden es Ihnen danken.
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Bildnachweis: Hauptbild: Kevin Doran (Unsplash), Schnittlauch, Minze, Rosmarin und Kamille: Amanda Sniekers, Bärlauch: Mircea X (Unsplash), Dill: Under Ortel (Unsplash), thegreenlist.nl.











