Bijna iedereen heeft het wel in de badkamer staan: shampoo. Welke ingrediënten zorgen ervoor dat dit schuimende goedje ons haar zo schoon en zacht maakt en hoe duurzaam is dit? Wij zijn in de wereld van shampoo gedoken en hebben het haarfijn uitgezocht. Spoiler: er is tegenwoordig genoeg duurzame shampoo te vinden en wij laten je zien waar je deze aan herkent.
Shampoo-Riegel von Shamoofles
Gehen Sie in eine beliebige Drogerie und Sie sehen heutzutage nicht nur mehr Shampooflaschen, sondern auch immer häufiger Shampoo-Bars, auch Haarseife genannt. Das sind kompakte Seifenstücke, mit denen Sie Ihr Haar waschen. Da kein Wasser hinzugefügt wurde, benötigen sie oft weniger Verpackung und sind leichter zu transportieren. Das macht einen Shampoo-Bar auf den ersten Blick deutlich nachhaltiger als eine herkömmliche Shampooflasche. Doch so ein plastikfreier Riegel sagt nicht alles. Denn was man an der Außenseite nicht sieht, sind die Inhaltsstoffe, die darin enthalten sind, und wie sie hergestellt wurden. Auch ein Shampoo-Bar kann nämlich Inhaltsstoffe enthalten, die weniger gut für die Umwelt sind. Kurz gesagt: ob ein Shampoo wirklich nachhaltig ist, hängt von mehr ab als nur von Verpackung und Form. Mehr über Greenwashing lesen Sie übrigens hier!
Leuk detail trouwens: shampoo bestaat al veel langer dan wij misschien denken. Het woord shampoo komt van het Hindi-woord chāmpo, wat ‘masseren’ betekent. In India en Indonesië gebruikten mensen eeuwen geleden al natuurlijke ingrediënten zoals oliën en planten om hun haar schoon te maken. De vloeibare shampoo zoals we die nu kennen, verscheen pas veel later in Europa.


Ein Shampoobar scheint viel haltbarer zu sein als Shampoo aus der Flasche, aber das ist nicht unbedingt so. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. von den Inhaltsstoffen und davon, wie lange man unter der Dusche steht.
Woraus wird Shampoo gemacht?
In vielen Shampoos aus Drogerien oder Supermärkten gibt es Inhaltsstoffe, von denen wir nicht unbedingt sehr begeistert sind. Substanzen, die nicht sehr umweltfreundlich sind und manchmal auch ziemlich aggressiv für Ihre Kopfhaut sein können. Und puh, diese unleserlichen Zutatenlisten helfen auch nicht wirklich. Lange, komplizierte Namen, die Ihnen nicht viel Aufschluss geben. Glücklicherweise müssen Sie kein Kosmetikchemiker sein, um eine bessere Wahl zu treffen. Weiter unten teilen wir noch ein paar praktische Tipps, mit denen Sie Shampoos leichter überprüfen können, aber zuerst beleuchten wir einige Inhaltsstoffe, die Sie vielleicht lieber vermeiden möchten.
Natriumlaurylsulfat (SLS) in Shampoo
Sulfate sorgen dafür, dass Shampoo Schmutz und Fett aus Ihren Haaren entfernt und gut schäumt. Das ist natürlich ziemlich praktisch, denn ohne Schaum fühlt sich Shampoo für viele Menschen immer noch so an, als würde es nicht richtig funktionieren. Nur sind einige Sulfate ziemlich aggressiv. Sie können nämlich auch die natürlichen Öle Ihrer Kopfhaut lösen, wodurch sich Ihr Haar trocken anfühlen oder Ihre Haut gereizt werden kann. Es gibt verschiedene Arten von Sulfaten, aber insbesondere Sodium Lauryl Sulphate, meist abgekürzt als SLS, ist als ein ziemlich starker Reiniger bekannt. Schauen Sie einfach mal auf die Rückseite einer beliebigen Shampooflasche im Drogeriemarkt, die Chancen stehen gut, dass Sie ihn dort finden. Glücklicherweise gibt es heutzutage auch viele Shampoos mit milderen Reinigern, die Ihr Haar prima sauber machen, ohne Ihre Kopfhaut sofort komplett auszutrocknen.
Parabene im Shampoo
Parabene sind chemische Konservierungsmittel, die dafür sorgen, dass Shampoo länger haltbar bleibt. Sie hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen, was in einem feuchten Badezimmer, wo Produkte oft monatelang stehen, natürlich praktisch ist. Daher begegnen Ihnen Parabene immer noch regelmäßig auf den Zutatenlisten von Kosmetika und Pflegeprodukten. Trotzdem gibt es auch viel Kritik an diesen Stoffen. Einige Parabene werden nämlich verdächtigt, Hormone zu stören und schädlich für die Umwelt zu sein. Besonders Butylparaben liegt unter einem Vergrößerungsglas. Von dieser Variante gibt es bereits ernsthafte Hinweise, dass sie sich auf den Hormonhaushalt auswirken kann. Und ja, auch in manchen Shampoos wird dieser Stoff noch verwendet.
Glücklicherweise gibt es inzwischen genügend Alternativen. Shampoo-Riegel benötigen beispielsweise wenig bis keine Konservierungsstoffe, da sie kein Wasser enthalten. Aber auch bei flüssigem Shampoo gibt es immer mehr Marken, die auf mildere Inhaltsstoffe und andere Wege setzen, um Produkte haltbar zu machen.
Mikroplastik in Shampoo
Genau wie in vielen anderen Schönheitsprodukten sind in Shampoo manchmal Mikroplastikpartikel enthalten. Hersteller fügen diese hinzu, damit Produkte besser gleiten, schäumen oder eine feine Textur erhalten. Nur sieht man das als Verbraucher meist nicht sofort auf der Verpackung. Ziemlich ärgerlich also, denn man spült diese kleinen Plastikteilchen einfach weg beim Duschen. Und das ist genau das Problem. Mikroplastikpartikel bauen sich kaum ab und werden inzwischen überall gefunden: in Ozeanen, am Nordpol und sogar im menschlichen Körper. Nicht gerade ein beruhigender Gedanke für etwas, das täglich durch den Duschabfluss verschwindet. Sicherlich, weil es inzwischen genügend Alternativen ohne Mikroplastikpartikel gibt. Mehr über Mikroplastik in Schönheitsprodukten liest du hier. Glücklicherweise kommt langsam Bewegung in die Sache. Seit dem 15. Oktober 2023 hat die Europäische Kommission Mikroplastik in Kosmetika verboten. Das ist ein wichtiger Schritt, obwohl Produkte mit Mikroplastik nicht sofort aus den Regalen verschwinden. Für viele Kosmetika gilt nämlich eine Übergangsfrist von vier bis zwölf Jahren. Es kann also noch eine ganze Weile dauern, bis alles wirklich verschwunden ist.
PEG, Silikone und Mineralöle
Und dann gibt es noch Inhaltsstoffe wie PEGs, Silikone und Mineralöle. Stoffe, die man auch in Shampoo findet, weil sie Produkte glatter machen, besser schäumen oder dafür sorgen, dass sich Ihr Haar weich und gepflegt anfühlt. PEGs zum Beispiel helfen, Inhaltsstoffe gut miteinander zu mischen und verleihen Shampoo eine cremige Struktur. Silikone legen eine glatte Schicht um Ihr Haar, wodurch es sich weich anfühlt und weniger kraust. Mineralöle helfen, Feuchtigkeit zu speichern. Klingt alles ganz praktisch, aber diese Inhaltsstoffe haben auch Nachteile. Silikone, PEGs und Mineralöle werden oft aus Erdöl hergestellt und sind damit keine besonders umweltfreundliche Wahl. Glücklicherweise zeigen immer mehr Shampoomarken, dass es auch ohne diese Inhaltsstoffe gut geht.
Veganes Shampoo versus cruelty-free Shampoo: Was sind die Unterschiede?
Vegan oder tierversuchsfrei klingt ziemlich nachhaltig, oder? Leider sagen diese Begriffe nicht alles. Ein veganes Schönheitsprodukt enthält keine tierischen Inhaltsstoffe. Tierversuchsfrei bedeutet, dass ein Produkt tierversuchsfrei ist, aber es können dann trotzdem noch tierische Inhaltsstoffe wie Bienenwachs oder Wollfett enthalten sein. Benutzt du nur vegane Produkte? Dann möchtest du also eigentlich auf beides achten.
Aber Tierversuche sind doch sowieso verboten? Ich höre dich denken... Das stimmt, aber es ist etwas komplizierter. In Europa ist es tatsächlich nicht erlaubt, Kosmetika oder Pflegeprodukte zu verkaufen, die an Tieren getestet wurden. Aber es könnte sein, dass eine Schönheitsmarke hier Produkte verkauft, die in Europa nicht an Tieren getestet wurden, aber außerhalb Europas schon, zum Beispiel weil die Gesetzgebung das vorschreibt. Auf diese Weise macht eine Schönheitsmarke also doch noch mit. Um es noch komplizierter zu machen, gibt es auch eine Reihe von Ausnahmen von den europäischen Vorschriften weshalb leider doch nicht alle in Europa verkauften Kosmetika 100 % tierversuchsfrei sind. Ist es dir wichtig, eine Marke zu wählen, die in Sachen Tierschutz gut abschneidet? Dann kannst du auf Gütesiegel wie die Sonnenblume der Vegan Society, „PETA-Approved“ und „Leaping Bunny“ achten. Auch auf die Webseite von Animal Rights Nederland findest du praktische Listen mit Marken, die vollständig vegan und tierversuchsfrei sind.
Gut zu wissen: Vegan und tierversuchsfrei sagen nichts darüber aus, wie umweltfreundlich ein Shampoo sonst noch ist. Ein Shampoo kann immer noch Mikroplastik, PFAS oder andere fragwürdige Inhaltsstoffe enthalten. Und ‘natürlich’ klingt gut, ist aber nicht automatisch nachhaltig. Manche natürlichen Inhaltsstoffe verursachen wiederum viel Landnutzung oder Verschmutzung. Mehr dazu lesen Sie in dem Artikel: warum der Begriff ‘natürlich’ nicht immer etwas aussagt. Kurz gesagt: Es bleibt ein bisschen Raten, wenn man ein Shampoo sucht, das in mehrfacher Hinsicht die bessere Wahl ist.
Nachhaltige Shampoos auswählen: Worauf ist zu achten?
Okay, inzwischen weißt du schon ein bisschen, welche Inhaltsstoffe du lieber meiden solltest. Aber worauf solltest du dann achten, wenn du ein nachhaltigeres Shampoo suchst? Denn nur die Aufschrift ‘vegan’ oder ‘100 % natürlich’ auf der Verpackung sagt noch nicht viel aus. Ein Shampoo kann immer noch Mikroplastik enthalten oder aus Inhaltsstoffen hergestellt sein, für deren Gewinnung intensive Landwirtschaft oder Abholzung nötig war. Deshalb ist es klug, auch auf gute Gütesiegel zu achten. Bei Shampoos sind vor allem NATRUE, Ecocert und COSMOS gute Labels, auf die man achten sollte. Diese stellen strengere Anforderungen an Inhaltsstoffe und Produktion. Auch B Corp begegnet man immer häufiger bei nachhaltigeren Kosmetikmarken, wobei dieses Gütesiegel einen breiteren Blick darauf wirft, wie ein Unternehmen wirtschaftet.
Siehst du ein Gütesiegel, das du nicht kennst? Dann kannst du es jederzeit überprüfen über die Etikettenführer von Milieu Centraal. Auch praktisch: Apps, die Zutaten für dich entschlüsseln. Wir selbst benutzen gerne die Apps NCI Schönheit und Schmutzig denken um schnell zu sehen, was genau in einem Produkt enthalten ist. Und wenn du Mikroplastik vermeiden willst, dann ist das kostenlose Plastikfreie Zukunft App echt een aanrader. Een handige tip als je online shampoo shopt: maak even een screenshot van de ingrediëntenlijst van het product dat je wilt kopen. Die staat vaak ergens onder het kopje ‘ingrediënten’. Zo kun je de shampoo in een paar seconden checken zonder zelf alle moeilijke namen te hoeven ontcijferen.
No Poo: Leben ohne Shampoo
Kann sie noch einen Schritt nachhaltiger sein? Theoretisch, ja. In der Tat gibt es immer mehr Menschen, die überhaupt kein Shampoo mehr verwenden. No Poo‘ steht für ’No Shampoo‘, und die Anhänger dieser Bewegung waschen ihr Haar (sporadisch) nur mit Wasser oder natürlichen Mitteln wie Roggenmehl, Backnatron von Ton. Unsere Haare würden sich an Shampoo gewöhnen und dadurch zu viel Talg produzieren. Wenn es dir gelingt, deine Haare daran zu gewöhnen, würdest du gar kein Shampoo mehr benötigen. Eine nachhaltige und natürliche Alternative, nur gibt es auch Wissenschaftler, die sagen, dass gar kein Shampoo zu verwenden gerade Reizungen verursachen kann und es durchaus seinen Nutzen hat, seine Haare mit Shampoo zu waschen. Solltest du No Poo zu radikal finden, dann ist es vielleicht ein guter erster Schritt, deine Haare nicht zu oft zu waschen (zwei- bis dreimal pro Woche ist laut Experten ausreichend), wenig Shampoo zu verwenden und dich für ein nachhaltigeres Shampoo zu entscheiden. Und solltest du dich trauen, dann kannst du danach immer noch No Poo ausprobieren!
Gibt es nachhaltiges Shampoo? Ja!
Lass uns mit den guten Nachrichten beginnen: Es gibt heutzutage immer mehr Marken, die Shampoo mit milderen und umweltfreundlicheren Inhaltsstoffen herstellen. Egal, ob du einen feinen Shampoo-Riegel oder ein flüssiges Shampoo suchst, die Auswahl ist mittlerweile wirklich groß. Während unserer Suche sind wir auf so viele nachhaltigere Shampoo-Marken gestoßen, dass es unmöglich ist, sie hier alle aufzuzählen, aber wir werden bald einige unserer und der Favoriten unserer Follower in einer Liste mit dir teilen. Suchst du nach besseren Beauty-Marken sowohl für Make-up als auch für die tägliche (Haar-)Pflege? Dann haben wir zuvor schon eine recht vollständige Liste mit Schönheitsmarken für dich aufgestellt. Praktisch, aber nutzen Sie es aus!
Weitere nachhaltige Tipps von thegreenlist.nl
- Eine Shampooflasche aus recyceltem Kunststoff: Wie wäre das?
- Tipp für langes Haar: nachhaltige Haar-Gummis liegen auf der Straße!
- Sie suchen eine lang anhaltende Wimperntusche? Wir haben es bereits für Sie herausgefunden.
Quellen: Niks Nieuws, wozitwarin.nl, Schlag die Mikroperle, Dr. Jetske Ultee, Niederländisches Reformhaus, Beautyblog, Utopia.de, Europäische Kommission. Bildnachweis: Titelbild: links: thegreenlist.nl, Mitte: Sarah Chai (Pexels), rechts: Karolina Grabowska (Pexels), Shampooflaschen: Sarah Chai (Pexels), Saskia mit Seifen, Shampoo-Stücke: thegreenlist.nl.



