Biologische Blumenerde und Gartenerde.

Was? Biologische topsoil and garden soil do not exist!

Jeder, der dachte, mit Bio-Blumenerde oder Bio-Gartenerde eine gute Öko-Wahl getroffen zu haben, sollte aufpassen. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie etwas in Ihren Garten geschaufelt haben, von dem Sie dachten, es sei eine nachhaltige Wahl, obwohl das nicht so einfach ist. Denn biologische Blumenerde existiert offiziell nicht. Auch nicht, wenn groß in grünen Buchstaben darauf steht. Tatsächlich, wenn Sie Blumenerde oder Gartenerde wirklich umweltfreundlicher kaufen wollen, sollten Sie auf etwas anderes achten.

Warum biologische Blumenerde (und Gartenerde) eigentlich nicht existiert

Es ist enorm verwirrend, wenn man im Gartencenter nach ‘besserer’ Blumenerde oder Gartenerde sucht. Da biologische Produkte im Alltag meistens eine gute Wahl sind, fühlt es sich sehr logisch an, auch zu einem solchen Sack mit großen Worten wie ‘Bio’ und ‘Biologisch’ zu greifen. Aber was kauft man dann eigentlich? Nun ähhh… kein biologisches Produkt, wie sich herausstellt. Denn, Überraschung, biologische potgrond bestaat officieel namelijk helemaal niet. Potgrond is geen biologisch product en kan dus ook geen biologisch keurmerk krijgen. Wat fabrikanten meestal bedoelen met ‘biologisch“ is dat de potgrond geschikt is voor biologische landbouw omdat er geen kunstmest in zit. Klinkt goed natuurlijk, maar dat zegt nog niks over de rest van de inhoud. En juist daar zit vaak het grootste probleem. Want in biologische potgrond kan nog steeds turf zitten. Sterker nog: dat is heel vaak wel een bestanddeel. En dat is nou juist een ingrediënt dat je liever wilt vermijden.

Warum Torf ein Problem ist

Rasen ist in vielen Blumenerden enthalten, da er für Züchter und Hersteller eine praktische Zutat ist. Er ist leicht, billig, hält Wasser gut und Pflanzen wachsen leicht darin. Deshalb wird er seit Jahren in Blumenerden und Gartenerden verwendet. Klingt ideal, würde man meinen. Nur hat er einen ziemlich großen Nachteil.

Torf wird nämlich aus Moorgebieten gewonnen: feuchte, sumpfige Naturgebiete, in denen Pflanzen und Moose Tausende von Jahren lang ganz langsam verrotten. In diesem feuchten Boden ist enorm viel CO2 gespeichert. Um Torf zu gewinnen, werden diese Gebiete zuerst trockengelegt. Danach kann der Torf abgetragen und zu Blumenerde verarbeitet werden. Und gerade dabei geht es schief. Durch die Trockenlegung und den Abbau wird viel gespeichertes CO2 freigesetzt und besondere Natur verschwindet, die sich kaum erholt. Denn diese Erholung verläuft außerordentlich langsam. Für etwa einen Meter neues Torf sind schnell tausend Jahre nötig.

Da niederländische Moorlandschaften geschützt sind, kommt viel Torf für unsere Blumenerde aus Ländern wie Estland, Lettland, Finnland und Schweden. Dort bleiben nach der Gewinnung oft trockene, karge Gebiete zurück. Und das alles für etwas, das schließlich in einem Blumentopf oder einer Gartenbeeteinfassung verschwindet. Darüber hinaus ist Torf von Natur aus ziemlich sauer, weshalb Hersteller oft zusätzliche Stoffe hinzufügen müssen, um ihn für Pflanzen geeignet zu machen. Deshalb sagen immer mehr Experten und Organisationen: Schauen Sie bei Blumenerde lieber zuerst, ob sie torffrei ist.

Hier kun je op letten als je potgrond en tuinaarde koopt

Okay, Sie stehen also im Gartencenter vor einer Mauer mit Säcken Blumenerde und Gartenerde. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass überall Begriffe wie ‘Bio’, ‘ökologisch’ und ‘natürlich’ darauf stehen. Aber was tun Sie wirklich Gutes? Dies ist unserer Meinung nach die praktischste Reihenfolge, die Sie einhalten sollten:

1. Bevorzugen Sie am liebsten torffreie Blumenerde und Gartenerde

Dies ist eigentlich der wichtigste Schritt. Steht deutlich ‘torffrei’ auf der Verpackung? Dann triffst du schon schnell eine viel bessere Wahl. Heutzutage gibt es glücklicherweise immer mehr Alternativen auf Basis von zum Beispiel Kompost, Kokosfasern oder Holzfasern. Auch interessant sind Wollsamen, wie die von Oro Wolkorrels. Sie werden aus Schafwolle hergestellt und wirken eigentlich ein wenig wie ein natürlicher Schwamm in der Erde. Sie halten Wasser gut zurück, geben langsam Nährstoffe ab und helfen Pflanzen dadurch, länger gesund zu bleiben. Nützlich also, besonders während trockener Perioden im Sommer, und dann benötigt man gar keine Blumenerde oder Gartenerde!

2. Wenn Torf frei nicht funktioniert? Dann schauen Sie nach einem besseren Gütesiegel

Manchmal kommst du nicht um Blumenerde herum, die noch Torf enthält. Achte dann zumindest darauf, ob ein Gütesiegel darauf ist, wie das MPS-Gütesiegel. Das bedeutet, dass die Rohstoffe auf verantwortungsvollere Weise gewonnen wurden und zum Beispiel nicht aus geschützten Naturschutzgebieten stammen. Das ist natürlich besser als gar kein Gütesiegel. Aber ganz grün ist es trotzdem noch nicht. Torf darf nämlich auch mit diesem Gütesiegel noch verwendet werden und beim Abbau wird immer noch viel gespeichertes CO2 freigesetzt. Deshalb bleibt unsere Präferenz wirklich: zuerst torffrei, danach erst auf Gütesiegel achten. Zweifelst du an einem Gütesiegel? Dann kannst du jederzeit Gütezertifikate-Wegweiser van Milieu Centraal prüfen, um zu sehen, was ein Gütesiegel wirklich bedeutet.

3. Siehst du nur ‘Bio’ oder ‘biologisch’? Dann schau über diesen Begriff hinaus

Biologisch mag dann vielleicht die beste Wahl klingen, bedeutet aber nur, dass kein Kunstdünger verwendet wurde und dass es für den ökologischen Landbau geeignet ist. Es sagt nichts über Torf oder darüber aus, wie umweltschädlich der Rest des Inhalts ist. Idealerweise suchst du also nach Blumenerde, die für den ökologischen Landbau geeignet und torffrei ist!

Biologische en turfvrije potgrond (of tuinaarde) ist eigentlich dein Auftrag

Am besten bizarr eigentlich: Sie versuchen, eine bessere Wahl im Gartencenter zu treffen, und gerade dort werden Sie hauptsächlich von Wörtern wie ‘Bio’ und ‘biologisch’ beeinflusst. Während die wirklich wichtigen Informationen oft irgendwo klein auf der Rückseite versteckt sind. Glücklicherweise ist eine strengere europäische Gesetzgebung in Arbeit (September 2026), die solche Greenwashing muss angegangen werden. Bis dahin heißt es also vor allem, selbst gut aufzupassen. Unser Rat? Schauen Sie zuerst, ob Blumenerde torffrei ist. Und ist sie darüber hinaus auch noch für die biologische Landwirtschaft geeignet? Dann sind Sie bestens bedient.

Quellen: Radar (20. April 2026), Verbraucherverband. Bildnachweis: Teona Swift (Pexels).

Ursprünglich auf Niederländisch verfasst und automatisch übersetzt, um weltweit zu einem grüneren Lebensstil zu inspirieren.

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Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

Saskia Sampimon-Versneij

Gründerin von thegreenlist.nl. Ihr Ziel: so viele Menschen wie möglich für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern. Sas hat auch das Buch über einen nachhaltigen Lebensstil NIKS NIEUWS geschrieben.
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