Pfand in der Natur: tote Tiere mit einer Geschichte.

Pfand in der Natur: auch eine Mordwaffe für Tiere

Obwohl Sie durch das Zurückgeben von Pfand Geld verdienen, landen leider immer noch Dosen und Flaschen auf der Straße oder im Gebüsch. An manchen Orten und nach manchen Veranstaltungen liegt so viel Müll herum, dass es ein trostloser Saustall ist, während damit auch eine Chance auf Recycling verloren geht. Aber worüber wir viel weniger nachdenken: Was kann eine solche weggeworfene Dose oder Flasche eigentlich bei Tieren anrichten? Denn für einen Igel, Vogel oder Fuchs kann unser achtlos weggeworfener Abfall wirklich lebensgefährlich sein. Wir sprachen darüber mit dem Ökologen Niels de Zwarte vom Naturhistorischen Museum in Rotterdam.

Tote Tiere mit einer (traurigen) Geschichte

In Zusammenarbeit mit Deposit Money Netherlands

Unter Das Naturhistorische krijgt u misschien wel een van de vreemdste museumcollecties van Nederland: Tote Tiere mit einer Geschichte. Dies sind ausgestopfte Tiere, die auf bizarre oder tragische Weise durch menschliches Handeln zu Tode kamen. Sehr beeindruckend zu sehen!

So there is a stork that died with an enormous ball of rubber bands in its stomach, probably because it thought they were worms. There is a ‘Dominomus’, a sparrow that during Domino-Tag eine riesige Halle betrat und schließlich erschossen wurde, weil er Steine umwerfen wollte. Und vielleicht kennen Sie auch den berühmten ‘McFlurry-Igel’. Dieser arme Igel kroch in einen weggeworfenen McFlurry-Becher, um Eisreste aufzulecken, steckte aber seinen Kopf nicht mehr heraus. Er war nicht der Einzige. Viele Igel steckten mit ihren Köpfen aufgrund ihrer Stacheln in den Eisbechern fest und verhungerten oder waren so desorientiert, dass sie ins Wasser fielen. Schließlich sorgte eine starke Lobby in Großbritannien dafür, dass die Verpackung angepasst wurde. Auch die bekannte ‘Maskenmöwe’ liegt im Museum. Während Corona verhedderten sich Vögel massenhaft in weggeworfenen Masken, was manchmal tödliche Folgen hatte.

Am besten konfrontativ eigentlich, weil es schmerzlich gut zeigt, wie schnell unser Müll Teil der Natur wird. Und obwohl noch kein offizielles ‘Pfandtier’ in der Sammlung liegt, sieht Ökologe Niels de Zwarte täglich, wie gefährlich Dosen und Flaschen für Tiere sein können.

Links: die Gummibänder Storch. Der Storch ist gestorben, weil er dachte, die Gummibänder seien Würmer. Siehe auch: warum Haargummis ein großes Müllproblem sind. Rechts: Der berühmte McFlurry-Igel.

Eine Pfanddose wird bald zu einem Messer

Laut Niels sind Tiere ständig auf der Suche nach Nahrung. Süßes, Fette und Proteine üben eine enorme Anziehungskraft auf sie aus. Eine Dose, in der noch ein Rest Energy-Drink, Bier oder Limonade enthalten ist, ist für ein Tier daher äußerst attraktiv. Doch genau darin liegt die Gefahr: Zerbrochene Dosen sind messerscharf! Und es wird noch schlimmer, wenn Dosen am Straßenrand landen und anschließend von Mähmaschinen erfasst werden. Dann verwandeln sie sich buchstäblich in scharfe Metallklingen. Vögel, Igel, Füchse und andere kleine Tiere können sich daran verletzen.

Auch kleine Teile von Pfandverpackungen verursachen Probleme. Man denke nur an Verschlusskappen oder den dünnen Plastikring eines Flaschenverschlusses. Hungrige Tiere halten sie für Futter und verschlucken sie. Das Plastik bleibt dann in ihrem Magen stecken, wodurch sie Verstopfungen bekommen können oder ein Sättigungsgefühl haben, obwohl sie eigentlich hungern.

Plastik verschwindet niemals wirklich aus der Natur

Als scherpe blikjes nog niet erg genoeg zijn, is er volgens het museum nog een probleem dat veel minder zichtbaar is: microplastics. Plastic flesjes vallen langzaam uiteen in steeds kleinere stukjes die uiteindelijk overal terechtkomen. In de bodem, in het water en dus ook in dieren.

Im Museum kann man zum Beispiel ein nachgebildetes Nest eines Schwans sehen, das fast vollständig aus menschlichem Abfall bestand. Plastiktüten, Verpackungen, Pfandflaschen, Schnüre, Aluminium-Pfanddosen, was auch immer. Das echte Nest wurde in der Natur gefunden und zeigt, wie normal unser Abfall mittlerweile für Tiere geworden ist. Ziemlich heftig eigentlich, denn dieses Plastik verschwindet nicht einfach so. Forscher machen sich immer mehr Sorgen darüber, was all die kleinen Plastikteilchen auf lange Sicht mit Tieren und Menschen machen. Es gibt Hinweise darauf, dass Mikroplastik Hormone stören und Organe schädigen kann, auch wenn dies noch intensiv erforscht wird.

Pfand abgeben fühlt sich plötzlich sehr anders an

Nach einem Besuch dieser Ausstellung wirst du wahrscheinlich nie wieder dasselbe auf eine Dose am Straßenrand blicken. Natürlich mag eine weggeworfene Flasche harmlos erscheinen, aber für ein Tier kann sie buchstäblich den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Ja, Pfand zurückzugeben bringt dir auch ein paar Cent ein, aber wichtiger ist: Du verhinderst damit viel Elend. Und wirklich wahr: Wenn du erst einmal den McFlurry-Igel gesehen hast, denkst du zukünftig zweimal nach, bevor du eine Dose oder Flasche in der Natur zurücklässt. Ja, sogar die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du es zukünftig auch aufliest, wenn du den Unrat eines anderen im Gebüsch liegen siehst.

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Bildnachweis: thegreenlist.nl.

Ursprünglich auf Niederländisch verfasst und automatisch übersetzt, um weltweit zu einem grüneren Lebensstil zu inspirieren.

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Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

Saskia Sampimon-Versneij

Gründerin von thegreenlist.nl. Ihr Ziel: so viele Menschen wie möglich für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern. Sas hat auch das Buch über einen nachhaltigen Lebensstil NIKS NIEUWS geschrieben.
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