Orange Girlanden recyceln.

Was tun mit kaputten orangefarbenen Girlanden (nach der Weltmeisterschaft)?

Die orangefarbenen Girlanden haben ihre Arbeit getan. Die Niederlande waren raus oder wir standen jubelnd mit ihnen im Café oder im Hinterhof. So oder so: Nach einem solchen Fußballturnier bleiben leider oft Plastikgirlanden übrig. Und die landen dann ziemlich oft im falschen Mülleimer. Denn viele Leute denken, dass sie zum PMD gehören dürfen. Aber nein. Tatsächlich bereiten diese bandförmigen Dinge den Müllverwertern erhebliche Probleme. Was man dann damit machen sollte? Das erklären wir Ihnen.

Warum Orange Girlanden nicht zum PMD gehören

In Zusammenarbeit mit Verpact

In vielen niederländischen Gemeinden wird PMD separat gesammelt. PMD wird oft als ‘Kunststoff, Metall und Getränkekartons’ erklärt. Deshalb denken viele Menschen automatisch: Wenn es aus Kunststoff ist, darf es zum PMD. Aber so einfach ist es leider nicht. Wir waren schon einmal bei einem Abfallentsorger und haben dort gelernt, dass beim Recycling nicht nur darauf geachtet wird, woraus etwas gemacht ist, sondern auch, wofür es ursprünglich bestimmt war. PMD ist nämlich für leere Verpackungen bestimmt, wie z.B. leere Joghurtbecher, leere Dosen und leere Puddingpackungen. Eine orangefarbene Girlande ist keine Verpackung und gehört daher nicht zum PMD.

Und bei diesen langen (fadenförmigen) Dingen spielt noch etwas mit: sie sorgen regelmäßig für Probleme bei Abfallentsorgern. Sie verklemmen sich in Sortieranlagen, was dazu führen kann, dass Maschinen stillstehen und Mitarbeiter alles manuell lösen müssen. Eine ziemliche Mühe also, für etwas, das eigentlich recht einfach zu verhindern ist. Werfen Sie Girlanden und andere fadenförmige Gegenstände wie Weihnachtsbeleuchtung, Gartenschläuche und Kabel daher absolut nicht in den PMD-Müll. Sie stören das Recycling und können damit sogar Maschinen beschädigen. Aber wohin dann?

Schleudern gut wegwerfen

Nach einem solchen Turnier bleibt oft ein Berg an oranger Dekoration übrig. Girlanden, die halb zerrissen, verknotet oder einfach nur etwas zu enthusiastisch vom Balkon heruntergerissen wurden. Die Frage ist also: Was macht man damit?

  • Sind sie noch ganz? Dann verstauen Sie sie schön für die nächste Orangenparty. Das ist letztendlich die nachhaltigste Option. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sie in ein paar Jahren wieder vom Dachboden für eine EM, den Königstag oder die nächste WM hervorgeholt.
  • Willst du sie doch nicht behalten? Dann kannst du sie auch weitergeben. Stelle sie kostenlos auf Marktplaats oder in eine Facebook-Gruppe, gib sie in einem Secondhand-Geschäft ab oder spende sie an eine Schule, ein Gemeindezentrum oder einen Sportverein. Besonders rund um Sportturniere gibt es fast immer jemanden, der sich darüber freut. Marktplaats und Facebook sind auch gute Tipps, wenn du noch auf der Suche nach Orangesachen bist!
  • Sind die Girlanden wirklich kaputt, schmutzig oder nicht mehr brauchbar? Dann dürfen sie in diesem Fall zum Restmüll. Nicht zum PMD also. Zweifeln Sie, wohin etwas gehört? Prüfen Sie dann immer die Leitfaden zur Abfalltrennung.nl. Auf dieser Webseite geben Sie einfach ein, was Sie wegwerfen möchten, und erhalten dann eine Empfehlung. Das erspart den Abfallentsorgern viel Ärger.

In einigen Gemeinden wird PMD getrennt gesammelt, in anderen Gemeinden wird der Abfall später noch von Abfallentsorgern getrennt. Wie auch immer es geschieht: das Ziel bleibt das gleiche. So viel Verpackungsmaterial wie möglich zu neuen Rohstoffen recyceln.

Die Eselsbrücke: 3 mal ja = PMD

Sind Sie im Zweifel, ob etwas in die PMD aufgenommen werden kann? Dann stellen Sie sich diese drei Fragen:

  • Ist es ein Verpackung (gewesen)?
  • Kommt es von einer Haushalt?
  • Ist es leer?

Können Sie dreimal ‘Ja’ antworten? Dann darf es in den PMD-Beutel. Also: eine leere Shampooflasche, eine Dose Thunfisch oder eine Milchpackung? Ja, klar. Aber eine Plastikaufbewahrungsbox, ein Spielzeugauto, eine Batterie oder ein alter Filzstift? Diese lassen Sie raus. Sie sind keine Verpackung und können den Recyclingprozess erheblich stören oder schlimmer noch: Gefahren verursachen.

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Bildnachweis: thegreenlist.nl.

Ursprünglich auf Niederländisch verfasst und automatisch übersetzt, um weltweit zu einem grüneren Lebensstil zu inspirieren.

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Abbildung von Saskia Sampimon-Versneij

Saskia Sampimon-Versneij

Gründerin von thegreenlist.nl. Ihr Ziel: so viele Menschen wie möglich für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern. Sas hat auch das Buch über einen nachhaltigen Lebensstil NIKS NIEUWS geschrieben.
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